Beschreibung der Studie

Behandlung depressiver Erkrankungen mit standardisierter medikamentöser Therapie (Citalopram, Escitalopram) und transkranieller Gleichstromstimulation während eines zweiwöchigen stationären Aufenthalts. Transkranielle Gleichstromstimulation moduliert die Gehirnaktivität und fördert Hirnregionen mit verminderter Aktivität. Von Medikament und Hirnstimulation sind synergistische Effekte zu erwarten, die für eine schnellere und nachhaltigere Verbesserung der Depression sorgen.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt ist der Abschluss der 20. Gleichstromstimulation, 10 Arbeitstage nach Studienbeginn. Der erste Messzeitpunkt (Baseline) erfolgt vor der ersten Stimulation an Tag 0 mit Erfassung des HAMD, der 2 Messzeitpunkt (finaler Messzeitpunkt) erfolgt direkt nach Abschluss der 20. Stimulation mit Erfassung der prozentualen Reduktion der Depressionsschwere im Hamilton Rating Scale for Depression (HAMD).
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Psychiatrische Klinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • andere schwere psychiatrische Erkrankungen. Akute Suizidalität. Drogenmissbrauch. Schädel-Hirn-Trauma. Schwere neurologische oder internistische Krankheiten, Epilepsie. Metallische Implantate im Kopf/Halsbereich. Maligne Erkrankungen. Unverträglichkeit oder früherer Wirkungslosigkeit von Escitalopram/Citalopram.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die anodale transkranielle Gleichstromstimulation wurde bereits in mehreren Studien als Zusatzverfahren zu medikamentöser Therapie bei Depressionen untersucht. In dieser offenen Studie soll eine zweiwöchige Kurztherapie mit standardisierter Medikation und intensiver Gleichstromstimulation des linken dorsolateralen präfrontalen Kortex (2mA, 2x30 min/Tag) als Kurzintervention bei Depressionen evaluiert und etabliert werden.

Quelle

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