Beschreibung der Studie

Im Rahmen einer Stabilisierung der Lendenwirbelsäule werden Schrauben über eine Knochenbrücke (Pedikel) passgenau in den Wirbelkörper sowie ein Platzhalter (Cage) in das Bandscheibenfach eingebracht, um eine ausreichende Stabilität bei Instabilitäten oder Verschleißerkrankungen der Lendenwirbelsäule zu gewährleisten. Die minimal-invasive Technik der transforaminalen lumbalen interkorporellen Fusion (MIS TLIF) weist gegenüber der offenen Technik Vorteile wie kleinere Hautschnitte, ein geringeres Muskeltrauma, seltenere Wundheilungsstörungen, einen geringeren intraoperativen Blutverlust, eine frühere Mobilisation sowie eine frühere Entlassung auf. Für diese Operationstechnik ist die Datenlage hinsichtlich der peri- und postoperativen Komplikationen bei älteren Patienten sehr begrenzt. Vorliegende Studien bescheinigten kein wesentlich erhöhtes Risiko bei Patienten über 65 bzw. 70 Jahren. Der Anteil der über 80-jährigen Patienten war in diesen Untersuchungen allerdings gering. Daten hinsichtlich der peri- und postoperativen Komplikationen nach MIS TLIF bei ausschließlich über 80-jährigen Patienten liegen nicht vor. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die rückblickende Erfassung von peri- und postoperativen Komplikationen bei über 80-jährigen Patienten nach minimal-invasiver lumbaler interkorporeller Fusion (MIS TLIF).

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Studiendetails

Studienziel Eintreten von Major-Komplikationen innerhalb von 30 Tagen nach MIS TLIF: Tod, Myokardinfarkt, Insult, Lungenembolie, schwere Pneumonie/Beatmungspflichtigkeit, Re-Operation, neues motorisches Defizit KG (Kraftgrad) ≤ 3/5.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Neurochirurgie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten ≥ 80 Jahre, die zwischen März 2009 und Februar 2014 aufgrund lumbaler Instabilität oder Degeneration mittels MIS TLIF operiert wurden.

Ausschlusskriterien

  • Alter des Patienten < 80 Jahre. MIS TLIF aufgrund von Infektion oder Trauma.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen einer lumbalen dorsalen Stabilisierung werden Schrauben transpedikulär passgenau in den Wirbelkörper sowie ein Cage in das Bandscheibenfach eingebracht, um eine ausreichende Stabilität bei Instabilitäten oder degenerativen Erkrankungen zu gewährleisten. Die minimal-invasive Technik der transforaminalen lumbalen interkorporellen Fusion (MIS TLIF) weist gegenüber der offenen Technik Vorteile wie kleinere Hautschnitte, ein geringeres Muskeltrauma, seltenere Wundheilungsstörungen, einen geringeren intraoperativen Blutverlust, eine frühere Mobilisation sowie eine frühere Entlassung auf. Für diese Operationstechnik ist die Datenlage hinsichtlich der peri- und postoperativen Komplikationen bei älteren Patienten sehr begrenzt. Vorliegende Studien bescheinigten kein wesentlich erhöhtes Risiko in Patientenkollektiven, welche sich jedoch bereits aus über 65-jährigen bzw. über 70-jährigen Patienten zusammensetzten. Der Anteil der über 80-jährigen Patienten war in diesen Untersuchungen allerdings gering. Daten hinsichtlich der peri- und postoperativen Komplikationen nach MIS TLIF bei ausschließlich über 80-jährigen Patienten liegen nicht vor. Ziel des vorliegenden Forschungsvorhabens ist die retrospektive Erfassung von peri- und postoperativen Komplikationen bei über 80-jährigen Patienten nach minimal-invasiver lumbaler interkorporeller Fusion (MIS TLIF).

Quelle

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