Beschreibung der Studie

Bisher gilt der Erfolg von nicht-chirurgischen Behandlungen der Periimplantitis (Entzündungen mit Knochenbeteiligung um Zahnimplantate) als nicht vorhersagbar. Ziel der geplanten Studie ist es, den Einfluss zweier nicht-chirurgischen Therapieoptionen unter Verwendung unterschiedlicher Antiseptika (=Desinfektionsmittel) zu vergleichen. Wir wollen untersuchen, wie gut der Wirkstoff Povidon-Iod (Betadine®) bzw. Chlorhexidin (Meridol-Spülung®, Chlorhexidin-Gel und Perio-Chip®) die wiederholte Reinigung der Implantatoberflächen unterstützt. Povidon-Iod und Chlorhexidin sind Antiseptika, welche die in der Mundhöhle vorkommenden Bakterien abtöten können. Es können alle Personen teilnehmen, die eine fortgeschrittene Periimplantitis haben, keine schweren Allgemeinerkrankungen haben und volljährig sind.

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Studiendetails

Studienziel Der primäre Endpunkt ist die periimplantäre Taschentiefe in Kombination mit Bluten auf Sondieren 24 Wochen nach der Baseline-Untersuchung.
Status Teilnahme möglich
Studienphase 4
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Periimplantitis-Sprechstunde Zentrum für Zahnmedizin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Unterschriebene Einverständniserklärung
  • Systemisch gesunde Patienten
  • Mind. 1 Zahnimplantat mit Periimplantitis mit fortschreitendem Knochenverlust, Sondierungstiefen ≥ 6 mm, Bluten auf Sondieren und vertikalem Knochenverlust von max. 5 mm
  • Festsitzende Prothetik

Ausschlusskriterien

  • Patienten mit unbehandelter Parodontitis
  • Starke Raucher (> 20 Zigaretten/Tag)
  • Schwangere und stillende Frauen
  • Antibiotikaeinnahme binnen 6 Monate
  • Periimplantitis-Therapie in den vergangenen 3 Monaten
  • Allergien auf PVP-Jod oder Chlorhexidin
  • Antikoagulierte Patienten (Ausnahme: 100mg Acetylsalicylsäure pro Tag)

Adressen und Kontakt

Zentrum für Zahnmedizin, Zürich

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Häufig gestellte Fragen

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Als Periimplantitis wird eine chronische Entzünung um ein Zahnimplantat mit fortschreitendem Knochenverlust bezeichnet. Bei 28-56% aller Patienten mit Zahnimplantaten wird nach 8-14 Jahren Periimplantitis diagnostiziert. Der heutige Goldstandard in der Periimplantitis-Therapie besteht aus der Oberflächenreinigung der Implantate im Rahmen eines chirurgischen Eingriffs. Diese Behandlung ist mit hohen Kosten und möglichen postoperativen Beschwerden wie Schmerzen oder Schwellung verbunden. Bisher kann man mit nicht-chirurgischen Behandlungen Periimplantitis nicht vorhersagbar heilen. Es gibt jedoch Hinweise aus klinischen Studien, die nach einer intensiven antiseptischen Behandlung vielversprechende Erfolge gefunden haben. Ziel der geplanten Studie ist es, den Einfluss zweier nicht-chirurgischen Therapiemöglichkeiten unter Verwendung unterschiedlicher Antiseptika zu vergleichen: In Gruppe 1 werden Lösungen und Gels verwendet, die PVP-Jod enthalten. In Gruppe 2 wird Chlorhexidin als Lösungen, Gel und Chip, der in die periimplantären Tasche eingesetzt wird, verwendet. Dieses antiseptische Protokoll wurde bereits erfolgreich in der Periimplantitis-Therapie am Zentrum für Zahnmedizin der Universität Zürich eingesetzt. Das Ziel dieser Studie ist die wissenschaftliche Evaluation dieses Behandlungskozeptes.

Quelle

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