Beschreibung der Studie

"Klopftherapie" oder "Energetische Psychotherapie" sind Oberbegriffe für psychotherapeutische Techniken, die neben der Fokussierung auf ein individuelles Problem gleichzeitig sensorische Stimulierungen und Affirmationen nutzen, um Symptome zu reduzieren. Zunächst wurde bei diesen Ansätzen ausschließlich von einem energetischen Erklärungsmodell ausgegangen. Zunehmend werden jedoch auch psychologische und neurophysiologische Erklärungsmodelle diskutiert. Daher erscheint der Oberbegriff "Energetische Psychotherapie" obsolet. Aber auch der Begriff "Klopftherapie" ist nicht präzise, da nicht nur Klopftechniken benutzt werden, sondern ganz unterschiedliche taktile Stimulationen erfolgen. Aus diesen Gründen werden die in der vorliegenden Studie untersuchten Techniken als sensorische Stimulation mit bifokaler Achtsamkeit bezeichnet. Bifokal bedeutet hierbei, dass über die Exposition ein Fokus der Aufmerksamkeit auf das akute Problemerleben gelegt wird und ein zweiter Fokus sowohl auf die gleichzeitige sensorische Stimulierung als auch auf individuelle Ressourcen. Mit der Studie soll überprüft werden, ob durch die Einbeziehung von Techniken der sensorischen Stimulation mit bifokaler Achtsamkeit die Effektivität der in der kardiologischen Rehabilitation etablierten psychologisch geführten problem- und störungsorientierten Gruppenarbeit nachhaltig verbessert werden kann.

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Studiendetails

Studienziel Reduktion der HADS-Werte vom Anfang (Baseline) zum Ende der Rehabilitation und 6 Monate nach der Rehabilitation. Die HADS ist ein Fragebogen zur Erfassung Ängstlichkeit und Depressivität bei nicht-psychiatrischen Patienten.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 208
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Verein zur Förderung der Rehabilitationsforschung e.V., Norderney

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kardiologische Rehabilitanden mit Depressivität und/oder Ängstlichkeit (HADS-Werte >7).

Ausschlusskriterien

  • sprachliche Limitation

Adressen und Kontakt

Klinik Königsfeld, Ennepetal

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Häufig gestellte Fragen

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Mit Hilfe einer prospektiven, clusterrandomisierten Kontrollgruppenstudie sollen die Effekte eines neuen Gruppeninterventionsprogramms evaluiert werden. Rehabilitanden, die im Rahmen der problem- und störungsorientierten Gruppenarbeit Techniken der sensorischen Stimulation vermittelt bekommen (WHEE oder Quick REMAP), werden mit Patienten verglichen, die das herkömmliche Schulungsangebot mit progressiver Muskelrelaxation erhalten (PMR).

Quelle

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