Beschreibung der Studie

Programme zur strukturierten Versorgung werden trotz ihrer in der Regel positiven Effekte erfahrungsgemäß nicht von allen medizinisch dafür in Frage kommenden Patientinnen und Patienten angenommen. Neben inhaltlichen und strukturellen Gründen dürften hier soziodemografische und psychologische Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Zu der Akzeptanz-Problematik liegen keine validen Daten vor. Umso mehr ist die Evaluation entsprechender Indikatoren unverzichtbar, um zukünftig Diskriminierungen zu vermeiden und die für eine breitenwirksame Versorgung notwendigen Instrumente zu generieren. Ziel von GemaB ist es daher, im Rahmen eines bereits etablierten Versorgungsmodells für Patientinnen und Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz in strukturierter Form und exemplarisch den Einfluss von soziodemografischen und psychologischen Faktoren unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts und der ethnischen Herkunft auf die patientenseitige Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an einem solchen Programm zu überprüfen.

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Studiendetails

Studienziel Teilnahme, Akzeptanz (Baseline) und Zufriedenheit (1 Jahr) mit einem strukturierten Versorgungsmodell, gemessen über Teilnahmestatistik und dafür entwickelte Fragebögen; Gesamtdauer 1,5 Jahr
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 700
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Projektträger ETNForschungszentrum Jülich

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Herzinsuffizienz

Ausschlusskriterien

  • Versorgung ausserhalb von Köln

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Programme zur strukturierten Versorgung werden trotz ihrer in der Regel positiven Effekte erfahrungsgemäß nicht von allen medizinisch dafür in Frage kommenden Patientinnen und Patienten angenommen. Neben inhaltlichen und strukturellen Gründen dürften hier soziodemografische und psychologische Faktoren eine entscheidende Rolle spielen. Zu der Responder-Problematik liegen keine validen Daten vor. Umso mehr ist die Evaluation entsprechender Indikatoren unverzichtbar, um zukünftig Diskriminierungen zu vermeiden und die für eine breitenwirksame Versorgung notwendigen Instrumente zu generieren. Ziel von GemaB ist es daher, im Rahmen eines bereits etablierten Versorgungsmodells für Patientinnen und Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz in strukturierter Form und exemplarisch den Einfluss von soziodemografischen und psychologischen Faktoren unter besonderer Berücksichtigung des Geschlechts und der ethnischen Herkunft auf die patientenseitige Bereitschaft zur aktiven Teilnahme an einem solchen Programm zu überprüfen.

Quelle

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