Beschreibung der Studie

Präoperativ und postoperativ wird das operative Verfahren nach Wharton-Sheares-George und der individuelle emotionale Stress bei Patientinnen mit einem Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser (MRKH) Syndrom untersucht. Dazu wird die Auswirkung der notwendigen Diagnostik, der Diagnose eines MRKH Syndroms und das operative Verfahren nach Wharton-Sheares-George präoperativ und postoperativ anhand von standardisierten Fragebögen zu definierten Zeitpunkten erfasst. Dabei werden insbesondere die Auswirkung auf den täglichen Alltag und mögliche Schwierigkeiten in der sexuellen Interaktion untersucht. Zusätzlich werden die Patientinnen an den definierten Zeitpunkten vaginal untersucht. Die Ergebnisse werden statistisch ausgewertet um den Langzeiterfolg der Operation und die emotionale Auswirkung des Krankheitsbildes und der operativen Therapie beurteilen zu können.

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Studiendetails

Studienziel Die emotionale Belastung der Patientinnen wird anhand eines selbst erstellten Fragebogens zu definierten Zeitpunkten (<7 Tage, 6 Wochen, 3 Monate, 6 Monate, 12 Monate postoperativ) erhoben.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsfrauenklinik Düsseldorf, Heinrich Heine Universität

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frauen
  • Mayer-Rokitansky-Küster-Hauser Syndrom
  • Indikation zur Anlage eine Neovagina
  • Einwilligungsfähigkeit
  • Keine Voroperationen am Genitale
  • Einwilligung zur Teilnahme inklusive Kontrolluntersuchungen

Ausschlusskriterien

  • Kontraindikation zur Anlage einer Neovagina
  • Voroperationen am Genitale
  • fehlende Möglichkeit an den follow-up Untersuchungen teilzunehmen

Adressen und Kontakt

Frauenklinik, Düsseldorf

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Häufig gestellte Fragen

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Das MRKH Syndrom gehört zu den kongenitalen Störungen der Geschlechtsentwicklung und stellt mit einer Inzidenz von 1:4500 ein seltenes Krankheitsbild dar. Es ist gekennzeichnet durch das kombinierte Vorliegen von Vaginalaplasie, rudimentärem Uterus und hypoplastischen Tuben. Etablierte Verfahren zur Anlage einer Neovagina sind die Dilatation nach Frank, die laparoskopisch modifizierte Methode nach Vecchietti, die Davydov Technik, das Spalthautbezogene Phantom nach McIndoe, die Sigmoidvaginoplastie und die Creatsas Vaginoplastie sowie das schonende Verfahren nach Wharton-Sheares-George. Diese Studie untersucht das funktionelle Ergebnis einer Anlage nach Wharton-Sheares-George und die damit verbundene psychosoziale Auswirkung auf die Patientin durch standardisierte Fragebögen und standardisierte vaginalen Untersuchungen zu definierten Zeitpunkten. Die statistische Auswertung dieser Daten soll sowohl das operative Langzeitergebnis als auch die die Auswirkung der Therapie auf den Alltag und die Psyche der betroffenen Patientinnen untersuchen.

Quelle

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