Beschreibung der Studie

Die nichtinvasive außerklinische Beatmung findet seit Jahren zunehmende Anwendung. Eine aktuelle Studie konnte einen Vorteil der außerklinischen nicht invasiven Beatmung gegenüber der alleinigen Sauerstofftherapie hinsichtlich des Langzeitüberlebens bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung unter Anwendung hoher Beantmungsdrücke zeigen. Welche Art von Maske hierbei verwendet werden sollte, ist bisher nicht hinreichend wissenschaftlich untersucht worden. Ziel dieser Studie ist es nun den Einfluss von Nasenmasken im Vergleich zu Mundnasenmasken auf die Schlaf- und Beatmungsqualität sowie die subjektive Therapieakzeptanz zu untersuchen. Hierzu werden Patienten mit chronisch obsturktiver Lungenerkrankung, die bereits eine Heimbeatmungstheraphie haben eine Nacht mit Nasenmaske, eine weitere mit Mundnasenmaske beatmet und schlafmedizinisch untersucht.

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Studiendetails

Studienziel Schlafeffiezienz (als Schlafzeit/Bettzeit * 100)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 28
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Lungenklinik Köln-MerheimKliniken der Stadt Köln gGmbH

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • außerklinische Beatmung seit mindestens einem Monat ;
  • unterschriebene Einverständniserklärung ;
  • stabile Krankheitsphase nach klinischer Einschätzung ;
  • stabile Blutgase mit pH > 7,35 am Tag ;
  • Grunderkrankung: COPD GOLD III-IV ;
  • High-Intensity NPPV ;
  • minimaler IPAP von 22mbar

Ausschlusskriterien

  • letzte Hospitalisation wegen akuter klinischer Verschlechterung innerhalb des letzten Monats vor Studieneinschluss ;
  • Taubheit ;
  • mentale Retardierung ;
  • fehlende Einverständniserklärung ;
  • schwergradige Adipositas (BMI > 35)

Adressen und Kontakt

Lungenklinik Köln-Merheim, Kliniken der Stadt Köln gGmbH, Köln

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Häufig gestellte Fragen

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Die außerklinische nicht invasive Beatmung (NPPV) findet zunehmende Anwendung bei chronisch ventilatorischer Insuffizienz. Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) werden dabei zunehmend höher Beatmungsdrücke (High-Intensit-NPPV, Hi-NPPV) angewendet, die in einer kürzlich veröffentlichten Studie einen Überlebensvorteil gegenüber der Langzeitsauerstofftherapie allein zeigte. Der Beatmungszugang stellt bei der NPPV eine entscheidende Schnittstelle zwischen Patienten und Beatmungsgereät dar. Diese Komplexe Beatmungsform stellt hohe Ansprüche an den Beatmungszugang. So beeinflussen zum Beispiel Maskenleckagen die Therapietoleranz und damit den Therapieerfolg. Ob die Wahl der Maske, Nasen vs. Mundnasenmaske, bei Hi-NPPV entscheidenden Einfluss auf die Schlaf- und Beatmungsqualität sowie Patiententoleranz hat, ist bisher wissenschaftlich nicht geklärt. In dieser randomisierten cross-over Studie wird der Einsatz einer Mundnasen-Maske versus Nasenmaske bei der High-Intensity-NPPV bei Patienten mit COPD verglichen. In 2 aufeinanderfolgenden Nächten werden die Patienten jeweils eine Nacht mit Mundnasen- bzw. Nasenmaske polysomnographisch und blutgasanalytisch untersucht. Darüber hinaus wird Toleranz der Maske anhand eines individualisierten Fragebogens eruiert. Primärer Endpunkt ist die Schlafeffizienz verglichen unter Mundnasen- vs. Nasenmaske.

Quelle

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