Beschreibung der Studie

Das Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit der Entwicklung eines optischen Systems, das eine Spiegelung der gesamten Samenwege (Ductus ejaculatorius, Vesica seminalis und Ductus deferens) ermöglicht. Im Rahmen dieses Projektes wird die Konstruktion einer speziellen flexiblen Optik mit einem hochauflösenden Visualisierungssystem angestrebt. Bisher war die Spiegelung der Samenwege wegen der Verwendung starrer Optiken und einem ungeeigneten Instrumentariums nur eingeschränkt möglich (nur Inspektion des Ductus ejaculatorius und der Vesica seminalis). Durch den technischen Fortschritt optischer Technologien bestehen reale Chancen ein dementsprechendes zu realisieren. Aktuell sind sehr dünne flexible Optiken, welche im Durchmesser klein genug sind um die gesamten Samenwege zu inspizieren für industrielle Anwendungen auf dem Markt verfügbar. Ziel des Forschungsvorhabens wäre, diese Endoskope für humane Anwendungen zu optimieren und weiterzuentwickeln. Hierzu muss zunächst eine technisch-physikalische Spezifikation und ein Anforderungsprotokoll in Kooperation mit der urologischen Klinik erstellt (1. Projektphase) werden. Im zweiten Schritt sollen Untersuchungen an humanen Samenwegen an männlichen Leichen (Universität Gießen, Urologie, Andrologisches Forschungslabor) durchgeführt werden. Darüber hinaus soll evaluiert werden, inwieweit die Optiken eine Grundlage für eine neue minimal-invasive Technik zur Sterilisation beim Mann sein können. Teil drei befasst sich schließlich mit einem der möglichen Einsatzorte der Optik. Es soll untersucht werden ob unter Sichtkontrolle durch die flexible Optik eine neue minimal-invasive Technik zur Sterilisation möglich ist. Dabei sollen verschiedene Materialen in den Samenleiter (Schweinesamenleiter vom Schlachthof) appliziert werden, um dessen Lumen zu verschließen. Anschließend wird die Dichtigkeit der unterschiedlichen Materialien getestet und verglichen. Im weiteren Schritt soll die Machbarkeit der flexibel optischen Spiegelung der Samenwege mit einer CE zugelassenen Optik für den Harntrakt an Patienten mit Hämatospermie und im Rahmen der transurethralen Resektion der Prostata untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Duchführbarkeit einer miniaturisierten, flexiblen Untersuchung der männlichen Samenwege am Cadavermodel and am Patienten
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum FreiburgDepartment ChirurgieKlinik für Urologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Hämatospermie, BPS

Ausschlusskriterien

  • Frauen, fehlende Einwilligung, minderjährige Personen, bek. Voroperationen am Genitaltrakt

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Vierstufige Untersuchung zur Eignung von neuen, dünnen flexiblen Optiken zur Endoskopie der Samenwege. Schritt 1: Untersuchung und Charakterisierung der Optiken Schritt 2: Durchführung der Spiegelung der Samenwege am männlichen Kadavermodell Schritt 3: Untersuchung, ob die neuen Optiken geeignet sind als Grundlage einer minimal-invasiven Technik zur endoluminalen Okklusion zwecks Sterilisation Schritt 4: operative Erprobung einer CE zugelassenen Optik an Patienten mit Hämatospermie und/oder im Rahmen der transurethralen Resektion der Prostata

Quelle

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