Beschreibung der Studie

Die Intensive Language-Action Therapy (ILAT) ist eines der wenigen Sprachtherapieprogramme, dessen Wirksamkeit durch eine Reihe klinischer Studien belegt ist. Ein besonderes Merkmal der ILAT ist ihre hohe zeitliche Intensität. Das vorliegende Forschungsprojekt widmet sich der Frage, inwiefern dieses Merkmal tatsächlich zur klinischen Wirksamkeit der Behandlung beiträgt. Hierzu erhalten Patienten mit schlaganfallbedingten Sprach- und Sprechstörungen entweder (i) herkömmliche ILAT von hoher Intensität oder (ii) eine modifizierte Form der ILAT von geringerer Intensität. Wir erwarten, dass sich Patienten mit (i) herkömmlicher ILAT stärker verbessern als Patienten mit (ii) modifizierter ILAT.

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Studiendetails

Studienziel Sprachtest: Aachener Aphasie Test (AAT), erhoben jeweils zu vier Zeitpunkten: (T0) zwei Wochen vor Therapiebeginn (T1) ein Tag vor Therapiebeginn (T2) zwei Wochen nach Therapiebeginn (T3) vier Wochen nach Therapiebeginn (Therapieende)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 30
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Deutsche Forschungsgemeinschaft

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Einwilligungsfähigkeit;
  • Vorliegen einer Aphasie;
  • Schlaganfall liegt mindestens ein Jahr vor Beginn des Einschlusses in die Studie;
  • Deutsch als Muttersprache;
  • Normalsichtigkeit und intaktes Gehör

Ausschlusskriterien

  • schwere visuelle oder auditorische Wahrnehmungsstörung;
  • schwere Apraxie oder Agnosie;
  • mehrfache Schlaganfälle;
  • weitere neurologische Erkrankungen;
  • Major Depression oder Psychosen

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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In der vorliegenden randomisiert-kontrollierten Studie untersuchen wir Patienten, die nach einer schlaganfallbedingten Schädigung von Teilen der linken Hirnhälfte an einer chronischen Aphasie leiden und mit Intensive Language-Action Therapy (ILAT) behandelt werden. Die teilnehmenden Patienten erhalten nach dem Zufallsprinzip entweder (i) herkömmliche ILAT von hoher zeitlicher Intensität oder (ii) eine modifizierte Form der ILAT von geringerer Intensität. Auf diese Weise wollen wir herausfinden, inwiefern die hohe Intensität der ILAT ein sprachtherapeutischer Wirkfaktor für Patienten mit chronischen Aphasien ist. Anmerkung: Diese Studie ist eingebettet in ein größeres Forschungsvorhaben, das aus zwei Teilprojekten besteht. Das erste Teilprojekt (BILAT1) befasst sich mit der Frage des Handlungsbezugs in der intensiven Aphasietherapie, das zweite Teilprojekt (BILAT2) mit der entsprechenden Bedeutung der Behandlungsintensität.

Quelle

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