Beschreibung der Studie

Die Zahnbehandlungsphobie gehört als spezifische Phobie zu den häufig vorkommenden psychischen Erkrankungen in Deutschland. In dieser Untersuchung geht es um die Frage, ob Personen mit extremen Ängsten vor Zahnbehandlungen nach einer kurzen Therapie von drei Sitzungen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit wieder Zahnarzttermine wahrnehmen können. Ziel ist die Überprüfung der Wirksamkeit einer Kurzzeittherapie zur Behandlung von Zahnbehandlungsängsten. Dabei soll über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr (maximal aber zwei Jahren) untersucht werden, ob die Verhaltenstherapie im Vergleich zu zwei Kontrollbedingungen (Motivierende Gesprächsführung und Wartekontrollbedingung) positive Effekte auf die Angst, das Schamgefühl, die Lebensqualität, zwischenmenschliche Bereiche und die Mundgesundheit hat. Studienteilnehmer sind Kinder (ab 6 Jahren) und Jugendliche sowie erwachsene Personen mit einer Zahnbehandlungsphobie.

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Studiendetails

Studienziel Die primäre (proximale) abhängige Variable ist die Angst vor Zahnbehandlungen der Probanden. Die Angst wird zu fünf (maximal sechs) verschiedenen Messzeitpunkten (vor der Intervention, direkt nach der Intervention, drei Monate nach der Intervention, sechs Monate nach der Intervention, ein Jahr nach der Intervention und maximal zwei Jahre nach der Intervention) mit dem Hierarchischen Angstfragebogen (Jöhren, 1999) erfasst. Weiterhin wird vor und nach der Therapie ein selbst entwickelter Verhaltenstest zur objektiven Erfassung der Angst durchgeführt. Die Vermeidung von Zahnbehandlungen (als indirektes Maß für die Angst) wird ebenfalls zu den oben genannten Messzeitpunkten erfragt. In der Wartekontrollbedinung findet die Erfassung der Variablen vor dem Wartezeitraum, nach dem Wartezeitraum (6 Wochen später) und nach der Therapie statt. Für diese Bedingung sind keine Follow-Up-Messzeitpunkte vorgesehen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 120
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle TU Braunschweig
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Die Probanden müssen die Kriterien für die Diagnose Spezifische Phobie (F40.2; F 93.1) erfüllen.

Ausschlusskriterien

  • Erfüllen die Probanden die Kriterien für eine Spezifische Phobie (F40.2) nach dem Blut-Injektions-Verletzungstypus oder für eine Schizophrenie, schizotype oder wahnhafte Störung (F2), werden sie aus der Studie ausgeschlossen.

Adressen und Kontakt

Technische Universität Braunschweig, Braunschweig

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Häufig gestellte Fragen

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In dieser randomisiert kontrollierten Studie soll die Wirksamkeit einer verhaltenstherapeutischen Kurzzeittherapie zur Behandlung der Zahnbehandlungsphobie untersucht werden. Die Wirksamkeit soll dabei auf verschiedenen proximalen und distalen abhängigen Variablen nachgewiesen werden. Die proximale abhängige Variable ist die Angst vor Zahnbehandlungen, die distalen abhängigen Variablen sind die (mundgesundheitsbezogene) Lebensqualität, das Schamgefühl und der Zahnstatus. Weiterhin sollen explorativ Effekte auf interpersonelle Faktoren überprüft werden. Die Effekte sollen über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr bis maximal zwei Jahren überprüft werden.

Quelle

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