Beschreibung der Studie

In dieser Studie soll die Wirksamkeit der repetitiven peripheren Magnetstimulation (rPMS) im Vergleich zu peripherer Elektrostimulation untersucht werden. Mit der repetitiven peripheren Magnetstimulation (rPMS) wird versucht, die Funktion der gelähmten Hand und die Spastik nach einem Schlaganfall zu verbessern. Unklar ist jedoch bislang wie effektiv die rPMS ist. Per Zufall werden die eingeschlossenen Patienten der „Magnetstimulationsgruppe“ oder der „Elektrostimulationsgruppe“ zugeordnet. Die Stimulation erfolgt täglich von Montag bis Freitag über 3 Wochen hinweg. In regelmäßigen Abständen (vor Beginn der Therapie, nach einer Woche, nach zwei Wochen und am Ende sowie 6 Monate später) werden Tests durchgeführt, welche die Armfunktion und die Mobilität (Gehfähigkeit) untersuchen, um herauszufinden, wie wirkungsvoll rPMS ist. Wir nehmen an, dass rPMS die effektivere Stimulationsmethode ist um die verloren gegangenen Funktionen des betroffenen Armes und die Funktionen des alltäglichen Lebens zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel Gruppenunterschied im Fugl-Meyer-Score nach drei Wochen
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Moritz Klinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • subakuter Schlaganfall (Ereignis liegt nicht länger als 6 Monate zurück)
  • spastische Hemiparese (mind. modifizierte Ashworth Skala 1)
  • geringe Funktion in Fingern oder Hand (mind. 1 Punkt im Subscore C des Fugl-Meyer-Tests)

Ausschlusskriterien

  • Epilepsie, metallische Implantate im Stimulationsbereich, implantierte medizinische Geräte, Sprachverständnisstörungen, Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Bei der repetitiven peripheren Magnetstimulation (rPMS) handelt es sich um eine Stimulationsmethode bei der starke, zeitlich schnell veränderliche Magnetfelder lokal am Muskel appliziert werden um wiederholte Kontraktionen in der Skelettmuskulatur hervorzubringen. . Die ersten Arbeiten zu rPMS bei Patienten nach Schlaganfall wurden in den 90er Jahren durch die Forschungsgruppe um Albrecht Struppler durchgeführt. In diesen ersten Studien konnten positive Effekte nach rPMS auf die Willküraktivität, die Spastik und die Wahrnehmung beobachtet werden. In dieser randomisierten-kontrollierten Studie soll der Effekt der rPMS in der Behandlung von Patienten nach einem Schlaganfall untersucht werden. Dabei werden die Patienten per Zufall der Kontroll- oder Interventionsgruppe zugeordnet. Die Intervention (rPMS) und die Kontrollintervention (Elektrostimulation) werden über drei Wochen hinweg täglich (Mo.-Fr.) angewendet. Um die kurz- und langfristigen Effekte zu untersuchen wurden verschiedene Testzeitpunkte festgelegt: T0 (baseline), T1 (eine Woche post), T2 (zwei Wochen post), post (direkt nach der Interventionsperiode) und 6mon (sechs Monate nach der Stimulation). Zu diesen Zeitpunkten kommen standardisierte Testverfahren zum Einsatz.

Quelle

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