Beschreibung der Studie

Das Ziel dieses Forschungsprojekt ist es, den Zusammenhang zwischen Hirnwellen und Verhalten, sowie neurophysiologischen Markern in gesunden Versuchsteilnehmern zu untersuchen. Das Projekt beeinhaltet elektrographische Messungen (EEG, EMG) während Verhaltensaufgaben und während der Erhebung von neurophysiologischen Markern, sowie die Modulation dieser Aufgaben und Marker mittels nicht-invasiver tanskranieller Strom- oder Magnetstimulation (TSS, TMS).

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Studiendetails

Studienziel Hirnwellen gemessen mittels EEG. Verhaltensmarker (Genauigkeit, Geschwindigkeit, Senorische Wahrnehmungsschwelle) Neurophysiologische Marker (Muskelaktivität)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 720
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle NCM-Lab, ETH Zürich

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gesunde Versuchsteilnehmer
  • Alter 18-50 Jahre
  • In normaler physischer und psychischer Verfassung

Ausschlusskriterien

  • neurologische oder muskuläre Erkrankungen
  • Schwangerschaft
  • Metallimplantate im Körper

Adressen und Kontakt

Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Zürich

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Häufig gestellte Fragen

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Neuronale Oszillationen (Gehirnwellen), wie sie zum Beispiel mit Elektroenzephalographie (EEG) oder intrakraniellen Elektroden gemessen werden, könnten eine entscheidende Rolle in verschiedenen kognitiven und motorischen Prozessen spielen (Buzsaki 2006). Jedoch ist es bisher nicht erwiesen, welche elektrophysiologischen Prozesse oszillatorischen Signaturen erzeugen, die für ein bestimmtes Verhalten charakteristisch sind. Obwohl es einige Studien gibt, welche neuronale Oszillationen mit verschiedenen Verhaltensaufgaben oder mentalen Zuständen verbinden, ist es bis jetzt nicht erwiesen, ob diese neuronalen Oszillationen physiologisch relevant sind oder ob sie nur ein Nebenprodukt von laufenden neuronalen Prozessen sind. Das Ziel des hier vorgeschlagenen Projekts ist es deshalb die funktionale und physiologische Relevanz dieser neuronalen Oszillationen im Wachzustand des Menschen zu untersuchen. Wir schlagen eine Serie von explorativen, observationalen Experimenten vor, welche einen Kausalzusammenhang zwischen Hirnwellen und Verhalten, sowie neurophysiologischen Markern herstellen sollen. Dieses Projekt wird daher sowohl den klassischen Ansatz enthalten, neuronale Oszillationen mit verschiedenen Verhaltensaufgaben (z.B. sensomotrische Aufgaben) und neurphysiologischen Markern (z.B. Funktionelle Konektivität, motorisch evozierte Potentiale) zu korrelieren, wie auch einen neuen Ansatz verwenden, bei welchem nicht-invasive Hirnstimulation (z.B. transkranielle Magnetstimulation oder transkranielle Stromstimulation) zusammen mit den oben erwähnten Aufgaben und Markern benutzt wird um Gehirn-Oszillationen zu modulieren. Zusätzlich werden wir ein „Brain-Computer interface“ gebrauchen um Versuchspersonen zu trainieren ihre eigenen Hirnwellen zu steuern. Dadurch haben wir experimentell die Möglichkeit Oszillationen zu modulieren und können mögliche Kausalzusammenhänge untersuchen. Wir denken, dass die Herstellung dieser Kausalität von hoher Relevanz ist um einerseits mechanistische Einblicke zu erhalten welche Rolle Hirnwellen im wachen Menschen spielen und anderseits neue Anwendungen zu entwickeln(z.B. im Bereich Neurorehabilitation).

Quelle

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