Beschreibung der Studie

Ein wichtiger Parameter bei der Begutachtung des Behandlungserfolgs einer endoskopischen Nierensteinbehandlung stellt die Steinfreiheitsrate dar. Es ist unklar, ob bei dem abschließenden "Ausspiegeln" des Nierenbeckens und seiner Verzweigungen ("Kelche") wirklich alle Steinreste gefunden (und dann entfernt) werden. Kleine Steinreste erhöhen jedoch das Risiko für eine erneute Bildung größerer Steine. Der Goldstandard für die Steindiagnostik ist das CT, welches jedoch eine gewisse (wenn auch geringe) Strahlenbelastung mit sich bringt. Mit der beantragten Studie soll untersucht werden, ob bei der abschließenden Spiegelung des Nierenbeckenkelchsystems Steinreste übersehen werden oder alle gefunden werden. In letzterem Fall könnte man Kontroll-CTs vermeiden und den Patienten eine Strahlenbelastung ersparen.

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Studiendetails

Studienziel Steinfreiheitsrate im CT
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 25
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universtitätsklinikum FreiburgDepartment ChirurgieKlinik für Urologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten, die bei Nierensteinen >= 10 mm eine ureterorenoskopische Steinextraktion hatten und bei der abschließenden Spiegelung als steinfrei deklariert wurden. Zudem liegt ein Nachsorge-CT vor

Ausschlusskriterien

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Es ist bisher unklar, ob bei der endoskopischen Bestimmung der Steinfreiheitsrate nach endourologischen Nierensteinbehandlungen nicht Restfragmente übersehen werden. Eine direkte Korrelation mit postoperativen Low-dose-CT Daten wurde nie publiziert. Mit dieser Arbeit wird untersucht, ob die abschließende Endoskopie ausreicht und ein postoperatives low-dose CT auch im Rahmen von Studien nicht mehr nötig ist.

Quelle

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