Beschreibung der Studie

Die En-bloc-Resektion der Speiseröhre und Rekonstruktion mit Magenhochzug ist das Operationsverfahren der Wahl bei Patienten mit bösartigen Tumoren der Speiseröhre. Die Gesamtmortalität nach chirurgischer Therapie ist hoch, insbesondere durch eine Insuffizienz der chirurgisch angelegten neuen Verbindung zwischen Restspeiseröhre und dem hochgezogenen Magen. Verantwortlich hierfür ist insbesondere die Aufgabe eines überwiegenden Anteils der physiologischen Gefäßversorgung des Magens zu Gunsten eines spannungsfreien Hochzugs des intraoperativ gebildeten Schlauchmagens. Stenosen im Bereich des Truncus coeliacus oder der Arteria mesenterica superior vermindern zusätzlich den Blutfluss im Bereich der neu angelegten Verbindung zwischen Speiseröhre und Magen und stellen somit einen relevanten Riskofaktor für das postoperative Auftreten einer Insuffizienz dar. Im Rahmen des präoperativen Satgings (Abschätzung der Operabilität) erfolgt routinemäßig eine Computertomographie von Thorax und Abdomen. Im Rahmen dieser Untersuchung können Stenosen im Bereich der genannten Gefäße identifiziert und vermessen werden. Inwieweit CT-morphologische Veränderungen des Truncus coeliacus und der Arteria mesenterica superior Einfluss auf das postoperative Auftreten einer Insuffizienz der Verbindung zwischen Speiseröhre und Magen haben ist bislang nicht untersucht. Daher sollen folgende Fragen in dieser Studie beantwortet werden: 1. Mit welcher Inzidenz treten Stenosen im Bereich der o.g. Gefäße auf? 2. Ist einer Quantifizierung dieser Stenosen möglich? 3. Besteht eine Korrelation zwischen CT-morphologisch nachgewiesenen Stenosen und dem Auftreten einer Insuffizienz der Verbindung zwischen Speiseröhre und Magen? Alle Patienten mit primärem Speiseröhrenkarzinom und geplanter kurativ-operativen Therapie werden in die Studie eingeschlossen.

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Studiendetails

Studienziel Anastomoseninsuffizienz
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 200
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Allgemein-, Viszeral- und TumorchirurgieUniversitätsklinik Köln

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit primärem Ösophaguskarzinom und geplanter kurativ-operativen Therapie (transthorakale en-bloc Ösophagektomie und Rekonstruktion durch Magenhochzug mit intrathorakaler Ösophagogastrostomie)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Speiseröhrenkrebs-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Inwieweit CT-morphologische Veränderungen des Truncus coeliacus und der Arteria mesenterica superior Einfluss auf das postoperative Auftreten einer Insuffizienz der Ösophagogastrostomie nach Ivor-Lewis-Ösophagektomie bei Patienten mit Ösophaguskarzinom haben ist bislang nicht untersucht. Daher sollen folgende Fragen in dieser Studie beantwortet werden: Mit welcher Inzidenz treten Stenosen im Bereich der o.g. Gefäße auf? Ist einer Quantifizierung dieser Stenosen möglich und besteht eine Korrelation zwischen CT-morphologisch nachgewiesenen Stenosen und dem Auftreten einer Insuffizienz der Ösophagogastrostomie.

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