Beschreibung der Studie

Belastungstests wie die Stressechokardiographie (Herzultraschall unter körperlicher Belastung) sind die von den Richtlinien empfohlene Methode zur Abklärung bei Verdacht auf eine Einengung der Herzkranzgefässe. Wie alle Testverfahren hat auch diese Methode Limitationen, die dazu führen können, dass Patienten aufgrund eines falsch positiven Testergebnisses unnötige invasive Untersuchungen erhält. Kardiales Troponin ist ein herzspezifisches Eiweis welches im Blut gemessen werden kann. Frühere Studien zeigten, dass Blutwerte von Troponin mit dem Vorliegen von Einengung der Herzkranzgefässe korreliert. Ziel dieser nicht-interventionellen, retrospektiven Analyse ist es, die Testgenauigkeit der Stressechokardiographie bei stabilen Patienten zu untersuchen, die im Anschluss an den Stresstest eine Koronarangiographie erhalten haben. Im Weiteren soll geprüft werden, ob durch die zusätzliche Verwendung einer einfachen und einmaligen Bestimmung von Troponin die Testgenauigkeit der Stressechokardiographie im Hinblick auf die Diagnose einer Einengung der Herzkranzgefässeverbessert werden kann.

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Studiendetails

Studienziel Diagnose einer obstruktiven koronaren Herzerkrankung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 2000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Universitäts-Herzzentrum Freiburg Bad KrozingenKlinik für Kardiologie und Angiologie II

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter über 18 Jahre
  • Stressechokardiographie vor Koronarangiographie
  • Koronarangiographie innerhalb von 60 Tagen nach Stressechokardiographie durchgeführt
  • in den 3 Tagen vor Koronarangiographie (aber auch vor Stressecho oder mind. 24 Stunden nach Stressecho) durchgeführte Laborabnahme mit Bestimmung des hoch-sensitivem Troponin T

Ausschlusskriterien

  • Akuter Myokardinfarkt

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Stressechokardiographie hat, wie alle in der kardiologischen Diagnostik der koronaren Herzerkrankung eingesetzten Tests, Limitationen wie z.B. eine begrenzte Sensibilität. Es ist ferner bekannt, dass Troponin mit dem Ausmaß einer koronaren Herzerkrankungassoziiert ist. Es ist daher zu erwarten, dass die zusätzliche Verwendung des in Ruhe gemessenen Troponin die Testgenauigkeit der Stressechokardiographie für die Detektion einer stenosierenden koronaren Herzerkrankung verbessern kann. Ziel dieser nicht-interventionellen, retrospektiven Analyse ist es, die Testgenauigkeit der Stressechokardiographie bei stabilen Patienten zu untersuchen, die im Anschluss an den Stresstest eine Koronarangiographie erhalten haben. Im Weiteren soll geprüft werden, ob durch die zusätzliche Verwendung einer einfachen und einmaligen Bestimmung von Troponin die Testgenauigkeit der Stressechokardiographie im Hinblick auf die Diagnose einer obstruktiven koronaren Herzerkrankungverbessert werden kann.

Quelle

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