Beschreibung der Studie

Durch Empowerment werden Patienten stärker in die Abläufe ihrer Gesundheitsversorgung eingebunden und der Umgang mit der Erkrankung wird so in den Alltag der Patienten besser eingebaut. Die Fähigkeit des Selbst-Management eröffnet Patienten nicht nur die Möglichkeit, zu ihrer Gesundheitsversorgung beizutragen, sondern gibt ihnen auch mehr Kontrolle über ihre Erkrankung. EMPOWER entwickelt eine Anwendung, die das Selbst-Management von Diabetes-Patienten basierend auf persönlichen Patientendaten und kontextspezifischen Leistungen fördert. EMPOWER konzentriert seine Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen auf eine patienten-zentrierte Perspektive, die auch Experten aus dem Gesundheitswesen miteinbezieht. EMPOWER richtete sich spezielle an Patienten mit Diabetes und versucht diese durch verschiedene, wissensbasierte Service-Funktionen zu unterstützen. Dies umfasst Leistungen für das Festlegen, Planen und Ausführen von Massnahmen zur Verhaltensänderung im Einklang mit Diabetes-spezifischen Anforderungen an die Gesundheitsversorgung. Ferner besteht die Möglichkeit, vitale, physische und psychische Werte sowie sportliche und Lifestyle-Aktivtäten zu überwachen. EMPOWER richtet sich gleichermassen an Langzeitziele und kurzfristige Aktivitäten, um das Selbst-Management der Diabetes-Patienten zu unterstützen und somit auch die Behandlung chronischer Erkrankungen. Die Pilotanwendungen in Deutschland und der Türkei zeigen, dass der holistische und patienten-zentrierte Ansatz von EMPOWER den Umgang mit der Erkrankung durch personalisierte Selbst-Management-Funktionen verbessern kann.

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Studiendetails

Studienziel Der Prä-Fragebogen wird ausschliesslich Fragen bezogen auf Selbst-Management-Konstrukte und soziodemographische Angaben enthalten. Der Post-Fragebogen wird zusätzlich die wahrgenommene Nutzerfreundlichkeit und den empfundenen Nutzen der Anwendung messen. Beide Frageböden können online ausgefüllt werden und beanspruchen etwa 20 bis 30 Minuten. Prä-Post-Vergleiche werden durch die randomisierte und somit anonyme Zuteilung eines einzigartigen Codes durchgeführt, den jeder Teilnehmer zu Beginn der Umfrage angeben musste. Information zum Patienten Grundlegende Angaben zum Patienten umfassen Informationen wie sozio-demographische Angaben, die Anzahl der Arztbesuche während der Interventionsphase oder die Erfahrung des Patienten im Umgang mit ähnlichen Technologien. Ferner wird die Nutzung von EMPOWER für jeden Teilnehmer erfasst, inklusive der Anzahl der Logins ins System, die Dauer der Systemnutzung pro Besuch und der Anzahl der ins System eingegebenen Ziele. Diese Daten werden zeigen, wie oft und intensiv das system tatsächlich von den Teilnehmern genutzt wurde und erlaubt Rückschlüsse über die nützlichsten Funktionen von EMPOWER. Von den Patienten subjektiv angegebene Information wird dann mit den objektiv erhobenen Daten verglichen. Benutzerfreundlichkeit Die Benutzerfreundlichkeit wird mit Hilfe der System Usability Scale gemessen. Die Skala wurde entwickelt, um die Benutzerfreundlichkeit interaktiver Systeme zu erheben und wird hierfür regelmässig genutzt. Sie besteht aus zehn Items, die nach einer subjektiven Bewertung des Systems fragen, z.B. wie leicht es zu nutzen ist oder wie gut die einzelnen Funktionen in das System integriert sind. Sowohl die Realiabilität als auch die Validität der Skala wurden bewiesen. Fragen, um die wahrgenommene Nützlichkeit von EMPOWER zu messen, basieren auf dem Technology Acceptance Model. Das Modell beschäftigt sich damit, warum technische Systeme von ihren Nutzern akzeptiert oder zurückgewiesen werden und wie spezifische Charakteristika des Systems diesen Prozess bestimmen. Zur Erhebung der wahrgenommenen Nützlichkeit von EMPOWER wurden zehn Items von Davis' short screening scale on technology acceptance verwendet und geringfügig an die Zwecke von EMPOWER angepasst. Um zu erheben, ob die teilnehmenden Ärzte EMPOWER als nützlich empfinden, um das Selbst-Management der Patienten zu fördern, werden semi-strukturierte Leitfadeninterviews durchgeführt. Dies wird während der Interventionsphase mittels kurzer Telefoninterviews stattfinden, um aktuelles Feedback zur Anwendung zu erhalten. Nach der Intervention werden detaillierte Informationen mittels Face-to-Face-Interviews erhoben.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 140
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle EU 7th Framework Programme Theme ICTEC funding: Euro 3.024.340Instrument: STREPProject Identifier: FP7-ICT-2011-288209 European Commission
Weitere Informationen Studienwebseite

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Einschlusskriterien

  • Geeignete Teilnehmer sind zwischen 18 und 65 Jahren alt und leiden an Diabetes Typ 1 oder 2. Zudem müssen sie über einen Internetzugang, einen eigenen Computer oder ein Smartphone verfügen und dazu in der Lage sein, das EMPOWER System zu verwenden.

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die:
  • nicht an Diabetes erkrankt sind
  • jünger als 18 Jahre sind
  • keinen Zugang zum Internet haben.

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Durch Empowerment werden Patienten stärker in die Abläufe ihrer Gesundheitsversorgung eingebunden und das Management der Erkrankung wird so in den Alltag der Patienten integriert. Die Fähigkeit des Selbst-Management eröffnet Patienten nicht nur die Möglichkeit, zu ihrer Gesundheitsversorgung beizutragen, sondern gibt ihnen auch mehr Kontrolle über ihre Erkrankung. EMPOWER entwickelt ein modulares und Standard-basiertes Patient Empowerment Framework, das das Selbst-Management von Diabetes-Patienten basierend auf persönlichen Patientendaten und kontextspezifischen Leistungen fördert. EMPOWER konzentriert seine Forschungs- und Entwicklungsanstrengungen auf eine patientenbezogene Perspektive, die auch Experten aus dem Gesundheitswesen miteinbezieht. EMPOWER liefert wissensbasierte Selbst-Management Pathways für Patienten mit Diabetes. Dies umfasst Leistungen für die Spezifizierung und Ausführung von Massnahmen zur Verhaltensänderung im Einklang mit Diabetes-spezifischen Anforderungen an die Gesundheitsversorgung. Ferner besteht die Möglichkeit, vitale, physische und psychische Parameter sowie sportliche und Lifestyle-Aktivtäten zu überwachen. EMPOWER richtet sich gleichermassen an Langzeitziele und kurzfristige Ativitäten, um das Selbst-Management der Diabetes-Patienten zu unterstützen und somit auch die Behandlung chronischer Erkrankungen. Die Pilotanwendungen in Deutschland und der Türkei zeigen, dass der holistische und patienten-zentrierte Ansatz von EMPOWER den Umgang mit der Erkrankung durch personalisierte Selbst-Management-Funktionen verbessern kann.

Quelle

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