Beschreibung der Studie

Apotheker können helfen die Sicherheit und Wirksamkeit der Arzneimitteltherapie zu erhöhen. Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung sowie die Evaluation einer sektorenübergreifenden pharmazeutischen Begleitung von Palliativpatienten zur Verbesserung der Arzneimitteltherapiesicherheit. Die Studie richtet sich an Pantienten, die auf einer Palliativstation betreut werden.

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Studiendetails

Studienziel Veränderung der Symptomlast durch pharmazeutische Begleitung nach Entlassung des Patienten, bestimmt mittels IPOS (integrated palliative outcome scale). Bestimmung innerhalb von 48 h nach der Aufnahme, unmittelbar vor Entlassung und wöchentlich in den vier Wochen nach Entlassung
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Robert-Bosch-Stiftung
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit unheilbarer maligner oder nicht-maligner Erkrankung (z.B. Parkinson, ALS, COPD, chron. Herzinsuffizienz)
  • Alter > 18 Jahre
  • Palliativmedizinische Betreuung durch Palliativstation im Klinikum Großhadern oder Palliativstation des Klinikums der Universität Köln
  • Patienten in der Interventionsgruppe: Wohnort in München Stadt und Landkreis
  • Kommunikation mit Patient oder versorgenden Personen auf Deutsch oder Englisch möglich
  • Einwilligung des Patienten
  • Eine Lebenserwartung bei Aufnahme von mind. 4 Wochen

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die nicht einwilligungsfähig sind

Adressen und Kontakt

Zentrum für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln, Köln

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Klinik und Poliklinik für Palliativmedizin, München

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Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Hintergrund: Die pharmazeutische Begleitung der Arzneimitteltherapie kann u.a. helfen, bedenkliche Arzneimittel zu identifizieren und geeignete Medikamente auszuwählen. Ziele: Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung und Evaluation von Wirksamkeit und Kosten einer sektorenübergreifenden pharmazeutischen Begleitung von Palliativpatienten. Methoden: 1) Ausarbeitung der Intervention und Bestimmung der Outcome Parameter: basierend auf Erfahrungen aus klinischer Arbeit, Expertenbefragung und wissenschaftlichen Erkenntnissen. 2) Feasibilitätstestung und Methodenpilotierung: kontrollierte Studie zur Testung des standardisierten pharmazeutischen Interventionspfades bei Patienten, die auf der Palliativstation des Klinikums Großhadern betreut werden. Primärer Endpunkt: Symptomlast von Palliativpatienten am Ende und nach Aufenthalt auf der Palliativstation. Sekundäre Endpunkte: u.a. arzneimittelbezogene Probleme, Änderung des Arzneimittelregimes poststationär und Kosten. Als Kontrollgruppe dienen Palliativpatienten einer vergleichbaren Palliativstation. Die einzelnen Schritte des pharmazeutischen Interventionspfades werden auditiert, u.a. durch Ermittlung des Umsetzungsgrades der Einzelinterventionen und Vergleich der Beurteilung arzneimittelbezogener Problemen. Ergebnisse: Der Interventionspfad beinhaltet u.a. eine Arzneimittelanamnese inkl. Interaktionscheck im Rahmen der stationären Aufnahme, die kontinuierliche Überprüfung des Medikationsregimes und die Vorbereitungen der Entlassung durch Schulung von Patienten bzw. Angehörigen und enge Rücksprache mit Hausarzt und Hausapotheke. Die Bestimmung der Symptomlast erfolgt mithilfe der integrated Palliative Outcome Scale (IPOS). Diskussion: Eine pharmazeutische Beratung in der Palliativmedizin verspricht einen Nutzen für Patienten und Ärzte. Die Effektivität einer solchen Beratung muss erst evaluiert werden. Diese Machbarkeitsstudie dient als Vorbereitung für eine randomisierte, kontrollierte Studie mit adäquater Power.

Quelle

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