Beschreibung der Studie

Ziel unserer Studie ist es, herauszufinden, ob ein adaptives Arbeitsgedächtnis-, oder Mathematiktraining am Computer den Schulerfolg Frühgeborener langfristig positiv beeinflussen kann. Während des ersten und Beginn des zweiten Grundschuljahres erhalten die Kinder ein computerisiertes Trainingsprogramm für insgesamt 5 Wochen. Per Zufall werden die Teilnehmer in zwei Gruppen gelost: die eine Gruppe erhält ein Arbeitsgedächtnistraining, die andere Gruppe ein mathematisches Training. Beide Trainings passen sich täglich den kindlichen Leistungen an. Um den schulischen Erfolg zu messen, werden die kindlichen Fähigkeiten vor und nach dem Training, sowie erneut nach 12 Monaten getestet. Die Lehrer erhalten einen kurzen Fragebogen zur Einschätzung der kindlichen Leistungen in den Hauptfächern. (Amendment zur Änderung des Studiendesigns vom 9.12.15; Placebo durch 2. Intervention (Mathematiktraining ersetzt, Einschluss auch von späten Frühgeborenen bis 35+6 SSW).

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Studiendetails

Studienziel TAAS-Score (Teacher Academic Attainment Scale) für schulische Leistungen nach 12 Monaten minus des TAAS-Scores vor der Intervention (=Change from Baseline).
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Direktor, Mercator Research Center Ruhr GmbH
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frühgeborene 28+0 bis 35+6 SSW, die im Schuljahr 2015/16 in eine Regelschule eingeschult werden

Ausschlusskriterien

  • nicht korrigierbare Behinderung (London Handicap Scale >2), moderat/schwere Zerebralparese, Hemiparese, Schwere Hirnblutungen (IVH > II°, kombiniert mit Hirnschädigung /Hydrocephalus),
  • Zwillinge und Mehrlinge, unzureichende Deutschkenntnisse, oppositionelles Verhalten, Wohnort >100km Entfernung von einem der Studienzentren

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Frühgeburtlichkeit führt langfristig zu kognitiven - und Arbeitsgedächtnisdefiziten. Diese sind ein Hauptfaktor für den vielfach dokumentierten schulischen Misserfolg (spezieller Förderungsbedarf, niedrigere Schulabschlüsse) dieser Kinder. Damit sind die Lebenschancen Frühgeborener erheblich beeinträchtigt, da sie später geringere Durchschnittseinkommen, weniger finanzielle Unabhängigkeit und eine niedrigere Lebensqualität als reif geborene Erwachsene haben. Unser Ziel ist, mit einer prospektiven, multizentrischen, randomisierten klinischen Studie zu testen, ob ein adaptives Arbeitsgedächtnis- oder Mathematiktraining den kindlichen Schulerfolg Frühgeborener verbessern kann. Während des ersten und zweiten Grundschuljahres werden 80 Frühgeborene in zwei Gruppen randomisiert (40:40) und erhalten das computerisierte Training (Intervention: adaptives Arbeitsgedächtnistraining Cogmed versus adaptives Mathematiktraining) für insgesamt fünf Wochen. Der schulische Erfolg über zwölf Monate ist die primäre abhängige Variable. (Amendment zur Änderung des Studiendesigns vom 9.12.15; Placebo durch 2. Intervention (Mathematiktraining ersetzt, Einschluss auch von späten Frühgeborenen bis 35+6 SSW).

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