Beschreibung der Studie

Ziel der Studie ist es, unabhängige Einflussfaktoren auf Komplikationsrate und Lebensqualität sowie Steinfreiheitsrate nach ureterorenoskopischer Steintherapie zu ermitteln, also ein Bild der Versorgungsrealität zu zeichnen. Hierfür werden OP- und Verlaufsdaten aus 14 urologischen Kliniken in Brandenburg, Berlin, Sachsen anhalt und Bayern erfasst und ausgewertet: Carl-Thiem-Klinikum Cottbus Havellandklinik Nauen Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH Klinikum Niederlausitz GmbH / Klinikbereich Lauchhammer Klinikum St. Elisabeth Straubing GmbH MediClin Müritz-Klinikum Waren Ruppiner Kliniken GmbH Neuruppin Städtisches Klinikum Brandenburg Universität Regensburg am Caritas-Krankenhaus St. Josef Universitätsklinikum Magdeburg Vivantes Humboldt-Klinikum Berlin Reinickendorf Zeisigwaldkliniken Bethanien Chemnitz HELIOS Klinikum Bad Saarow/Fürstenwalde Universitätsklinikum Freiburg

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Studiendetails

Studienziel Lebensqualität und Komplikationsrate nach ureterorenoskopischer Steintherapie (URS). Erfassung der Lebensqualität mit den Fragebögen Health-Survey SF-8 und IPSS 30 Tage postoperativ. Erfassung von Komplikationen nach Clavien-Dindo (Grad 0-5) perioperativ und 30 Tage postoperativ
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 263
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Ruppiner Kliniken GmbH / Medizinische Hochschule Theodor Fontane

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

Ausschlusskriterien

  • Nicht einwilligungsfähige Patienten

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der jetzt geplanten multizentrischen Querschnittsstudie ist es, ohne vorherige Festlegung einer definierten Beziehung zwischen PULS-Grad und Indikation zur Harnableitung (Stenteinlage) unabhängige Einflussfaktoren auf Komplikationsrate und Lebensqualität sowie Steinfreiheitsrate nach ureterorenoskopischer Steintherapie zu ermitteln, also ein Bild der Versorgungsrealität zu zeichnen. In Ermangelung einer einheitlichen Definition des Begriffs „steinfrei“ richtet sich das Hauptaugenmerk der geplanten Studie auf Komplikationsrate und Lebensqualität nach ureterorenoskopischer Steintherapie. Hierfür werden folgende validierte Instrumente verwendet: • PULS • Klassifikation chirurgischer Komplikationen nach Clavien-Dindo - während des stationären Aufenthaltes sowie 30 Tage postoperativ • Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität 30 Tage postoperativ mittels - Health-Survey short form SF-8 - Lebensqualitätsfrage des IPSS. Studienhypothesen: 1. Die "prestented" URS ist im Vergleich zur primären URS mit niedrigeren PULS-Scores assoziiert. 2. Die routinemäßige Einlage einer Harnleiterschiene nach unkomplizierter URS (PULS 0) führt zu keiner signifikanten Abnahme der Komplikationsrate und verschlechtert zudem die LQ im 30-Tages-Verlauf. 3. Zunehmende Erfahrung des Operateurs korreliert mit einer niedrigeren Komplikationsrate und einer höheren postoperativen Lebensqualität. a. Die Anzahl der Facharztjahre des Operateurs korreliert mit einer niedrigeren Komplikationsrate und einer höheren postoperativen Lebensqualität. b. Eine höhere Selbsteinschätzung des Operateurs hinsichtlich seiner URS-Erfahrung korreliert mit einer niedrigeren Komplikationsrate und einer höheren postoperativen Lebensqualität. 4. Die in bisherigen Arbeiten aufgezeigte hohe Interrater-Reliabilität des PULS-Scores zwischen Ärzten kann auch im Vergleich zwischen Arzt und OP-Pflege bestätigt werden. 5. Es besteht kein Zusammenhang zwischen jährlicher Fallzahl der Klinik und Komplikationsrate, Steinfreiheit sowie postoperativer Lebensqualität.

Quelle

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