Beschreibung der Studie

Fusarium und Mukormyzeten sind Schimmelpilze, die schwere Infektionen, v.a. bei immunsupprimierten Patienten hervorrufen können. Die beste Therapie ist derzeit unklar. In der vorliegenden Studie wird geprüft, ob der kombinierte Einsatz von zwei Antimykotika gegen Fusarium species und Mukormyzeten in vitro besser wirken als die Einzelsubstanzen.

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Studiendetails

Studienziel Minimale Hemmkonzentrationen (MHK) gegenüber Antimykotika, getested nach CLSI Mikrodilution Verfahren (in vitro).
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Robert Koch Institut

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Proven/Probable infection gemäß EORTC/MSG Kriterien durch Fusarium spp. oder Mukormyzeten

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

Robert Koch Institut, Berlin

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Universitätsklinikum, Hannover

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Einführung und Zielsetzung Fusarium species und Mukormyzeten sind Erreger invasiver Mykosen (Fusariose, Mukormykose), welche eine ausgeprägte Antimykotika-Resistenz aufweisen und bei Infektionen zu einer hohen Letalität führen. Die Epidemiologie beider Erkrankungen ist in Deutschland unbekannt, da hierfür aktuell keine Meldepflicht in Deutschland besteht. Aufgrund einer steigenden Anzahl von immunsupprimierten Patienten in der Bevölkerung wächst auch die Anzahl von Patienten, die durch Fusarium spp. und Mukormyzeten gefährdet sind. Trotz des zunehmenden Risikos und Berichten über ansteigende Fallzahlen weltweit ist die Epidemiologie in Deutschland bisher nicht untersucht worden. Aufgrund der schwierigen Identifizierung der Erreger und zu geringen Verfügbarkeit von Daten zur Empfindlichkeit von Fusarium spp. und Mukormyzeten, ist die optimale Therapie von Erkrankungen durch diese Erreger bisher nicht bestimmt worden. In der geplanten multizentrischen, epidemiologischen Studie im Netzwerk Mykosen des Robert-Koch-Instituts wird daher die Epidemiologie der Fusariose und Mukormykose in Deutschland erhoben, die Isolate mittels Referenzverfahren identifiziert und resistenzgetestet. Durch die Testung von synergistischen Effekten von Kombinationstherapien mittels in vitro Chequerboard-Verfahren wird der Wert der Kombinationstherapie ermittelt, um so die Therapie in Zukunft optimieren zu können. Neben den geplanten in vitro Testungen werden demographische und Risikofaktoren von erkrankten Patienten erhoben. Dies dient dazu, Patienten mit einem besonderen Risiko für diese Erreger in Zukunft frühzeitig identifizieren und besser schützen zu können. Studienplanung Als Einschlusskriterium dienen die Kriterien der EORTC/MSG für eine proven/probable infection [European Organization for Research and Treatment of Cancer/Invasive Fungal Infections Cooperative Group/Mycoses Study Group]. Es muss ein kultureller Erregernachweis von Mucorales oder Fusarium spp. in einem Labor der Netzwerkpartner vorliegen, damit der Fall in die Studie aufgenommen wird. Es ist geplant, insgesamt 60-100 Isolate zu untersuchen, davon je 30-50 im retrospektiven und prospektiven Teil.

Quelle

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