Beschreibung der Studie

Durch die Insulintherapie ist der Typ 1 Diabetes seit vielen Jahrzehnten gut zu behandeln und für die Betroffenen dadurch ein nahezu unbeeinträchtigtes Leben möglich. In den letzten Jahren wurden zunehmend Erkenntnisse zur Entstehung des Typ 1 Diabetes erlangt. Beim Typ 1 Diabetes kommt es zu einer Autoimmunreaktion (Abwehrreaktion gegen körpereigene Strukturen), bei der autoantigen-spezifische T-Zellen die Zerstörung der Insulin-produzierenden Inselzellen der Bauchspeicheldrüse vermitteln. Marker der Autoimmunreaktion sind im Blut nachweisbare Autoantikörper. Warum diese Autoimmunreaktion ausgelöst wird und welche Immunzellen eine entscheidende Rolle spielen, ist aber unklar. Im Rahmen dieser Studie soll die T-Zellantwort, welche von zentraler Bedeutung für die Entstehung von Typ 1 Diabetes ist, untersucht und mit klinischen, genetischen und immunologischen Daten verglichen werden. Nur wenn wir die Entstehung des Typ 1 Diabetes vollständig verstehen, ist ein Eingreifen in die Diabetesentstehung bzw. ein Verhindern der Manifestation denkbar.

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Studiendetails

Studienziel Primärer Endpunkt: Unterschiede in der T-Zellantwort in Abhängigkeit von Manifestationsalter, Diabetesdauer und metabolischen Parametern. Was: T-Zellantwort; Micro-RNA-Isolierung; Daten aus der Krankenakte, metabolische Parameter Wann: einmaliger Studientermin (Arm 3 und 4); zweimaliger Studientermin; Zweittermin 6 bis 12 Wochen nach Ersttermin (Arm 1 und 2) Wie: Durchflusszytometrie
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätklinikum Düsseldorf Klinik für Allgemeine Pädiatrie, Kinderkardiologie und Neonatologie

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Typ 1 Diabetes bei Manifestation oder mit Diabetesdauer von mindestens einem Jahr; Alter 0 bis 18.

Ausschlusskriterien

  • akuter Infekt

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Düsseldorf

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Häufig gestellte Fragen

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Im Rahmen dieser Studie soll der Einfluss der IL-7 bzw. IL-2 Kostimulation auf die T-Zellaktivierung bei Kindern mit Typ-1 Diabetes sowie die Expression des membranständigen IL-7 Rezeptors auf T-Zellsubpopulationen und der lösliche IL-7 bzw. IL-2 Rezeptor im Serum von Kindern mit Typ-1 Diabetes analysiert werden. Zudem soll die Analyse von microRNAs im Serum und ggf. in PBMCs (peripheral blood mononuclear cells) bei diesen Patienten erfolgen. In einem funktionellen in vitro Assay soll die T-Zellantwort in Abhängigkeit von rekombinantem IL-7 und/oder IL-2 charakterisiert werden. Dieser funktionelle in vitro Assay wie auch die Bestimmung der IL-7/ IL-2 Rezeptorexpression/-sekretion soll bei Typ-1 Diabetes Kindern mit unterschiedlichen Krankheitsverläufen sowie Erstmanifestationen und späten Stadien der Erkrankung untersucht werden. In einem weiteren Ansatz soll die Assoziation des rs6897932 Polymorphismus im IL-7 Rezeptor (CD127) sowie von IL-2R Polymorphismen mit dem Typ-1 Diabetes in vorliegenden DNA-Proben geprüft werden. Die immunologischen Daten sollen mit den klinischen Daten aus dem DPV-System (Diabetes Patienten Verlaufsdokumentation), dem Antikörperstatus der Probanden und dem HLA-Typus korreliert werden.

Quelle

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