Beschreibung der Studie

Die Anzahl der Menschen, die in Deutschland an einer chronischen Herzschwäche sterben, ist höher als die Anzahl der Menschen, die an bösartigen Erkrankungen (Krebs) sterben. Darüber hinaus leiden Menschen mit chronischer Herzschwäche zum Teil an den selben Symptomen wie Menschen mit Krebserkrankungen (Schmerzen, Abgeschlagenheit, Luftnot) und die Symptomstärke ist bei beiden Gruppen vergleichbar. Trotz allem zeigt sich, dass Menschen mit chronischer Herzschwäche weniger häufig einer palliativmedizinischen und -pflegerischen Versorgung zugeführt werden als Menschen mit Krebs. Diese Studie möchte von Hausärzten, Kardiologen und Gesundheits- und Krankenpfleger wahrgenommene Barrieren und fördernde Faktoren, welche die palliativmedizinischen und -pflegerischen Versorgung von Menschen mit chronischer Herzschwäche beeinflussen, herausfinden und Empfehlungen zur Verbesserung der palliativmedizinischen und -pflegerischen Versorgung dieser Menschen entwickeln.

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Studiendetails

Studienziel Wahrgenommene Barrieren und fördernde Faktoren bzgl. Zuführung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu einer palliativmedizinischen und -pflegerischen Versorgung (erhoben mittels Interviews und Fragebogen)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 170
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Deutsche Stiftung für Herzforschung
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Angehöriger folgender Berufe:
  • Gesundheits- und Krankenpfleger (inkl. Pflegeexperten für Menschen mit Herzinsuffizienz)
  • Arzt (Kardiologe im Krankenhaus, niedergelassener Kardiologe, Hausarzt)
  • Kontakt/Behandlung zu Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz

Ausschlusskriterien

  • keine

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Herzschwäche-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Trotz hoher Krankheitsprävalenz und gleichartiger Symptome und Symptomlast werden Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz (CHF) weniger häufig einer palliativmedizinischen und –pflegerischen Versorgung zugeführt, obwohl hierfür deren Nachweis der Effektivität vorliegt.Es liegen internationale Erkenntnisse vor, nachdem die palliativmedizinischen und –pflegerischen Versorgung von Menschen mit CHF aus unterschiedlichen Gründen ausbaufähig ist. Genannt werden (1) mangelnde Kenntnisse um Inhalte der palliativmedizinischen Versorgung, (2) nicht geklärte Zuständigkeiten, (3) mangelnde inter- und intraprofessionelle Kommunikation und (4) Schwierigkeiten bei der Identifikation des richtigen Zeitpunktes, eine palliativmedizinische Versorgung zu initiieren. Für Deutschland liegen bis dato keine belastbaren empirischen Daten hinsichtlich Barrieren und fördernder Faktoren, Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz palliativmedizinisch und –pflegerisch zu versorgen, vor. Folgende Fragestellungen liegen dem Projekt zugrunde: 1. Welche Einstellungen haben Akteure im Gesundheitssystem (Hausärzte, niedergelassene Kardiologen, Krankenhausärzte im Bereich der Kardiologie, Gesundheits- und Krankenpfleger im akut-stationären und ambulanten Bereich) hinsichtlich einer palliativen Versorgung von Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz? 2. Welche Barrieren und förderlichen Faktoren nehmen Akteure im Gesundheitssystem hinsichtlich einer palliativen Versorgung von Menschen mit chronischer Herzinsuffizienz wahr? 3. Welche möglichen Handlungskonzepte können vor dem Hintergrund der erfassten Barrieren und förderlichen Faktoren abgeleitet werden? Zur Beantwortung der Fragen werden qualitative (Interviews) und quantitative (Fragebogen) Methoden eingesetzt. Mögliche Handlungskonzepte werden mittels Delphi-Befragung erarbeitet. Die Beantwortung der Fragen kann dazu beitragen, die palliativmedizinische Versorgungssituation von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu verbessern

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