Beschreibung der Studie

Mit den bisherigen Behandlungsmethoden haben Kinder mit einer Pierre Robin Sequenz (PRS) durch die teilweise lebensbedrohende Atemnot und den resultierenden Sauerstoffmangel eine deutlich schlechtere neurologische Entwicklung. Beim Vorliegen einer Gaumenspalte ist die Sprechentwicklung deshalb bislang schlechter als bei Kindern mit einer isolierten Gaumenspalte. In der Tübinger Universitätsklinik wurde eine neuartige Atmungsplatte entwickelt, die bei den Säuglingen die Atemwegsverlegung ohne große Beeinträchtigung aufhebt. Wir nehmen deshalb an, dass die Entwicklung der PRS Kinder derer von gesunden Gaumenspaltkindern entspre-chen sollte. Durch die vergleichende Untersuchung von Patienten dieser zwei Gruppen soll die Hypothese geprüft werden. Es sollen 40 Gaumenspaltkinder und 20 PRS Kinder im Alter von 5 – 6 Jahren rekrutiert, neurologisch untersucht und aufgezeichnete Sprechproben verblindet untersucht werden.

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Studiendetails

Studienziel Sprechfunktion nach Gaumenspaltverschluß im Alter von 5 – 6 Jahren gemäß GOSSPASS Liste bzw. Universellen Reporting Parametern für LKGS-Fehlbildungen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 60
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Margarete Müller-Bull-Stiftung

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Gruppe 1: Patienten mit einer Piere Robin Sequenz und einer Gaumen-Spalte
  • Gruppe 2: Patienten mit einer isolierten Gaumen-Spalte
  • Für Gruppe 1 und 2:
  • Alter: 5 Jahre + 1 Tag bis 6 Jahre + 364 Tage (5 – 6 Jahre)
  • Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten
  • Gaumenspalte
  • Z.n. Operation innerhalb der erstern 18 Lebensmonate
  • Für Gruppe 1 zusätzlich:
  • Versorgung mit der Tübinger Atmungs-/ Spornplatte bis 1 Jahr

Ausschlusskriterien

  • Begleiterkrankungen
  • Zusätzliche Syndrome oder Sequenzen
  • Versorgung mit der Tübinger Atmungs-/ Spornplatte länger als 1 Jahr

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Mit den bisherigen Behandlungsmethoden haben Kinder mit einer Pierre Robin Sequenz (PRS) durch die teilweise lebensbedrohende Atemnot und den resultierenden Sauerstoffmangel eine deutlich schlechtere neurologische Entwicklung. Beim Vorliegen einer Gaumenspalte ist die Sprechentwicklung deshalb bislang schlechter als bei Kindern mit einer isolierten Gaumenspalte. In der Tübinger Universitätsklinik wurde eine neuartige Atmungsplatte entwickelt, die bei den Säuglingen die Atemwegsverlegung ohne große Beeinträchtigung aufhebt. Wir nehmen deshalb an, dass die Entwicklung der PRS Kinder derer von gesunden Gaumenspaltkindern entspre-chen sollte. Durch die vergleichende Untersuchung von Patienten dieser zwei Gruppen soll die Hypothese geprüft werden. Es sollen 40 Gaumenspaltkinder und 20 PRS Kinder im Alter von 5 – 6 Jahren rekrutiert, neurologisch untersucht und aufgezeichnete Sprechproben verblindet untersucht werden.

Quelle

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