Beschreibung der Studie

Schlafstörungen zählen zu den häufigsten nicht kognitiven Symptomen bei demenzerkrankten Personen. Die Erfassung des Schlafverhaltens bzw. von Schlafproblemen bei kognitiv eingeschränkten Menschen ist eine Herausforderung für die Pflegefachpersonen. Unterstützung für die Einschätzung der Schlafqualität kann ein neuartiges System bieten, der sogenannte „Mobility Monitor“. Diese Studie untersucht die Auswirkungen des Einsatzes eines Systems zur Mobilitätsüberwachung - des Mobility Monitors - auf den Pflegeprozess und die Schlafqualität der Pflegeheim Bewohnerinnen und Bewohner. Zusätzlich werden Auswirkungen auf Dekubitus Fälle und Sturzereignisse bei den Bewohnenden, die Arbeitsbelastung der Pflegenden sowie Kosten-Nutzen erfasst.

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Studiendetails

Studienziel Die Schlafqualität wird mit dem schweizerischen Version des Neuropsychiatrischen Inventars Version Pflegeheim (NPI-NH)– Bereich K Schlaf, Essener Fragebogen Alter und Schläfrigkeit EFAS, ein Item des Pittsburgh Schlafqualitätsindex (PSQI) und Mobility Monitor Baseline t0, nach 6 Wochen t1 und nach 6 Monate t2 gemessen.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 132
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Kommission für Technologie und Innovation KTITeam Enabling Sciences

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Bewohnerinnen/Bewohner:
  • Demenzielle Erkrankung/kognitive Einschränkung (ärztliche Diagnose / Einschätzung Pflegefachperson),
  • Schlafstörungen (Einschätzung Pflegefachperson),
  • Vorliegende informierte Zustimmung bzw. bei urteilsunfähigen Personen vorliegende Zustimmung der vertretungsberechtigten Person.
  • Fallbesprechungen: Pflegende, informierte Zustimmung

Ausschlusskriterien

  • Bewohnerinnen/Bewohner am Lebensende
  • keine informierte Zustimmung,
  • Pflegende: keine informierte Zustimmung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie ist es, die Auswirkungen des Einsatzes eines Systems zur Mobilitätsüberwachung - des Mobility Monitors - auf den Pflegeprozess und die Schlafqualität der kognitiv eingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern zu überprüfen. Konkret wird ein möglicher Effekt des Einsatzes des Mobility Monitors, in Kombination mit Schulungen und Fallbesprechungen zum Thema Schlaf und Demenz (Intervention II), auf die Schlafqualität von kognitiv eingeschränkten Pflegeheimbewohnern und -bewohnerinnen mit Schlafproblemen (primäres Outcome) untersucht. Dies wird verglichen mit der Intervention I (Schulung und Fallbesprechungen zum Thema Schlaf und Demenz, ohne Einsatz Mobility Monitor), um den Einfluss der neuartigen Sensortechnologie auf den Pflegeprozess und indirekt auf die Schlafqualität erfassen zu können. Zusätzlich werden Auswirkungen auf Dekubitus Fälle und Sturzereignisse bei den Bewohnenden sowie die Arbeitsbelastung der Pflegenden (sekundäre Outcomes) erfasst. Um mögliche Unterschiede in den beiden Gruppen und Effekte der Intervention erklären zu können und eine Kosten-Nutzen Evaluation durchzuführen, werden Prozessdaten erhoben. Die Untersuchung wird in drei stationären Langzeitpflegeeinrichtungen durchgeführt. Die Intervention geht insgesamt über sechs Monate. Datenerhebungen finden zu den Zeitpunkten T0=Baseline, T1= nach sechs Wochen und T2= nach sechs Monaten statt. Die gesamt Studiendauer ist Oktober 2014 bis Dezember 2015. Design: randomisierte kontrollierte Interventionsstudie

Quelle

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