Beschreibung der Studie

Unter Einsatz eines neuen Roboteranzugs konnten wir in einer aktuellen Studie eine deutliche Verbesserungen der Gehfähigkeit und der Muskelkraft bei Querschnittsgelähmten zeigen. In der geplanten Studie soll der Roboteranzug bei Patienten mit einer Beinlähmung als Folge eines Schlaganfalls untersucht werden. Der Schlaganfall soll hierbei mindestens 6 Monate zurückliegen, um eine mögliche wesentliche spontane Besserung der Muskelkraft ausschließen zu können. Hierzu sollen insgesamt 40 Patienten in zwei Gruppen in einem sog. Cross-over Design untersucht werden. Die eine Gruppe erhält zunächst 6 Wochen Roboter-Training gefolgt von 6 Wochen Standard-Physiotherapie, die andere Gruppe zunächst 6 Wochen Standard-Physiotherapie und im Anschluss 6 Wochen Roboter-Training. Jeweils vor Beginn des Trainings, vor dem Wechsel des Trainings (nach 6 Wochen) und nach dem Training (nach 12 Wochen) sollen die motorischen Fähigkeiten mit Hilfe von Fragebögen, Nervenmessungen und Ganganalysen getestet werden.

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Studiendetails

Studienziel Outcome: - Gangparameter: - Erhoben bei: Start der Therapie, beim Crossover, bei Therapieende - Erhoben durch: Zeit im 10-meter-walking test, Geschwindigkeit im 10-meter-walking-test, Schrittzahl im 10-meter-walking-test, Gehstrecke in Meter im 6-minute-walking test, Zeit im Timed-up-and-go-Test
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle New Energy and Industrial Technology Development Organization (NEDO)

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter 18 - 75 Jahre
  • Inkomplette Beinparese nach erstmaligem Schlaganfall vor mindestens 6 Monaten

Ausschlusskriterien

  • Ausgeprägte Verständigungsprobleme (Muttersprache, Aphasie), 2) nicht ausreichende kardiorespiratorische Belastbarkeit, 3) Neglectsymptomatik, 4) Schwere Infektion und/oder Infektiosität (auch MRSA), 5) Vollständige Parese eines Beines, 6) Mehrzeitliche Schlaganfälle, 7) Erhöhte Blutungsgefahr (z.B. durch Antikoagulation), 8) Dekubiti an der unteren Extremität/Steißregion, 9) Osteoporose, 10) Thrombosen/Embolien in der Vergangenheit, 11) Kontrakturen oder höhergradige Spastik der unteren Extremität, 12) Körpergewicht >100 kg, 13) Epilepsie, 14) Vorhandensein elektronischer medizinischer Geräte, welche für die Dauer der Untersuchung nicht entfernt werden können (z.B. Herzschrittmacher), 15) Vorhandensein von Metallimplantaten im Bereich des Kopfes (z.B. Clips nach Aneurysmablutung, Shunt etc.)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schlaganfall-Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Unter Einsatz des neu implementierten Exoskelett-Trainings (HAL®, Hybrid Assistive Limb) konnten entsprechend der ersten Zwischenergebnisse bereits deutliche Verbesserungen der Gehfähigkeit und der motorischen Funktion bei gehbehinderten Patienten nach inkompletten Rückenmarksverletzung erreicht werden. In der geplanten Studie soll das HAL-Training bei Patienten mit einer Beinparese als Folge eines erstmaligen Schlaganfalls untersucht werden. Das auslösende Ereignis soll hierbei mindestens 6 Monate zurückliegen, um eine mögliche wesentliche Spontanbesserung ausschließen zu können. Hierzu sollen insgesamt 40 Patienten in zwei Gruppen in einem cross-over design untersucht werden. Die eine Gruppe erhält zunächst 6 Wochen HAL-Training gefolgt von 6 Wochen Standard-Physiotherapie, die andere Gruppe zunächst 6 Wochen Standard-Physiotherapie und im Anschluss 6 Wochen HAL-Training. Jeweils vor Beginn des Trainings, vor dem Wechsel des Trainings (nach 6 Wochen) und nach dem Training (nach 12 Wochen) sollen die motorische und sensorische Funktionaliät mit Hilfe standardisierter Erhebungsbögen, neurophysiologischer Parameter und sensomotorischer Leistungsanalysen (Berührungsempfindlichkeit, Standsicherheit, Quantitative Bewegungsanalyse) getestet werden.

Quelle

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