Beschreibung der Studie

Das Forschungsprojekt untersucht das Potenzial einer Einbindung dieser Patientengruppe, um das Präventionsverhalten erstgradig Verwandter signifikant zu verbessern. Akzeptanz und Beweggründe für die Annahme der Vorsorgekoloskopie werden untersucht. Gründe fehlender Akzeptanz oder Erreichbarkeit der Zielpopulation werden ermittelt. Der Ansatz zur Lösung wird in der Befähigung und Motivation von Betroffenen im Sinne von „Kommunikatoren“ gesehen, um die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen in die Risikogruppe zu vermitteln. Zusätzlich soll das Projekt die Wirtschaftlichkeit der Intervention aufzeigen, d. h. Kosten für Befähigung, Aufklärung und Vorsorgeuntersuchung sollen vermiedenen medizinischen und ökonomischen Folgekosten gegenübergestellt werden. Im Rahmen dieser Interventionsstudie soll das präventive Verhalten erstgradig Verwandter von Betroffenen mit kolorektalem Karzinom analysiert und optimiert werden. Hierzu werden Betroffene über die Möglichkeiten der Prävention umfassend aufgeklärt. Diese primär Betroffenen sollen anschließend als „Kommunikator“ befähigt werden und ihre Angehörigen für die Teilnahme an einer Darmkrebsprävention motivieren. Die Patienten der Interventionsgruppe (1. Arm) erhalten eine umfassende Schulung (Edukation), welche sie befähigen soll die zentralen Aspekte (Koloskopie, familiäres Risiko etc.) der Darmkrebsvorsorge an Ihre Angehörigen weiterzugeben. Im Rahmen der Kontrollgruppe (2. Arm) wird auf eine Schulung verzichtet, jedoch wird dieses Kollektiv ebenfalls standardisiert befragt. Das historische Kontrollkollektive (3. Arm). Diese Gruppe wird ebenfalls standarisiert befragt – retrospektiv Beobachtungszeitrum 2013.

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Studiendetails

Studienziel Teilnahmequote an der Vorsorgekoloskopie von erstgradigen Verwandten nach 6 Monaten nach Intervention unter anderem Wirtschaftlichkeit einer Befähigungsmaßnahme Betroffener zur Verbesserung des präventiven Verhaltens erstgradig Verwandter
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 316
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Hamburger Krebsgesellschaft e.V.Geschäftsstelle und Krebsberatungsdienst
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten die am kolorektalem Karzinom erkrankt sind und Angehörige haben
  • Vorliegen der Einverständniserklärung zur Weitergabe der persönlichen Daten
  • Diagnosestellung vor max. 6 Monaten
  • 1, Histologisch gesichertem CRC
  • 2, Patienten müssen volljährig sein (18 Jahre)
  • 3, Die Patienten müssen in der Lage, die Studie zu verstehen, d. h. Ausschusskriterium: schwere psychische Erkrankungen

Ausschlusskriterien

  • schwere psychische Erkrankungen

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Das kolorektale Karzinom ist in der westlichen Welt die zweithäufigste Krebserkrankung sowohl bei Männern als auch Frauen. Die Prognose ist dabei wesentlich vom Erkrankungsstadium abhängig. Gerade Familienangehörige mit einem erhöhten Risiko für das Auftreten dieser Erkrankung sind durch ein präventionsaverses Verhalten gefährdet. So ist bei familiärer Häufung das Risiko für die Entstehung eines kolorektalen Karzinoms 2 - 4 fach erhöht. Die Vorsorgekoloskopie ist die effektivste Form der Prävention, jedoch liegt die Akzeptanz dieser Maßnahme bundesweit kumulativ bei nur 20%. Daher ist eine Interventionsstu die zur Optimierung des präventiven Verhaltens insbesondere bei erstgradig Verwandten von an kolorektalem Karzinom Erkrankten sinnvoll. Das Forschungsprojekt untersucht das Potenzial einer Einbindung dieser Patientengruppe, um das Präventionsverhalten erstgradig Verwandter signifikant zu verbessern. Akzeptanz und Beweggründe für die Annahme der Vorsorgekolo skopie werden untersucht. Gründe fehlender Akzeptanz oder Erreichbarkeit der Zielpopulation werden ermittelt. Der Ansatz zur Lösung wird in der Befähigung und Motivation von Betroffenen im Sinne von „Kommunikatoren“ gesehen, um die Notwendigkeit von Präventionsmaßnahmen in die Risikogruppe zu vermitteln. Zusätzlich soll das Projekt die Wirtschaftlichkeit der Intervention aufzeigen, d. h. Kosten für Befähigung, Aufklärung und Vorsorgeuntersuchung sollen vermiedenen medizinischen und ökonomischen Folgekosten gegenübergestellt werden.

Quelle

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