Beschreibung der Studie

Pflegende Angehörige sehen sich hohen Anforderungen gegenüber. Dies führt zu einem Bedarf an professioneller Unterstützung. Gleichzeitig kann die hohe Pflegebelastung aber auch dazu führen, dass Unterstützungsangebote nicht genutzt werden können. Internetbasierte Unterstützung kann häufig leichter in Anspruch genommen werden, da sie flexibel von zu Hause aus genutzt werden kann. Vor diesem Hintergrund wollen wir untersuchen, ob die internetbasierte Therapie im Vergleich zu herkömmlichen Unterstützungsangeboten bessere Ergebnisse zeigt. Hierzu sollen pflegende Angehörige drei- bzw. viermal mal befragt werden. Alle TeilnehmerInnen erhalten Informationsmaterialien zu Pflege und Demenz; TeilnehmerInnen der Interventionsgruppe erhalten 8 internetbasierte psychotherapeutische Kontakte direkt nach Beginn der Teilnahme, TeilnehmerInnen der Wartekontrollgruppe nach einer Wartezeit von 5 Monaten. Die Ergebnisse der Studie sollen genutzt werden, um die Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige zu verbessern.

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Studiendetails

Studienziel Subjektiver Gesundheitszustand (GBB-24, Subskalen) Körperbeschwerden (GBB-24) Problemlösefähigkeit bezüglich der fokussierten Problembereiche (Goal Attaintment Scaling) Je zu drei Messzeitpunkten gemessen: Prä-intervention, Post-intervention, 6-Monats-Follow Up
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Friedrich-Schiller-Universität Jena
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Betreuende Person: StudienteilnehmerIn ist hauptsächlich für die Pflege der an Demenz erkrankten Person verantwortlich
  • Demenzerkrankte Person: diagnostizierte Demenz-Erkrankung mindestens in geringer Ausprägung laut ärztlicher Diagnose

Ausschlusskriterien

  • Betreuende Person: laufende psychotherapeutische Behandlung; schwere körperliche Krankheit; ärztlich diagnostizierte psychiatrische Erkrankung aus dem psychotischen Formenkreis
  • Demenzerkrankte Person: Bereits erfolgte bzw. in den nächsten 6 Monaten geplante institutionelle Unterbringung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Pflegende Angehörige sehen sich hohen Anforderungen gegenüber. Dies führt gleichzeitig zu einem Bedarf an professioneller Unterstützung sowie einer Hinderung bei deren Nutzung. Internetbasierte Unterstützung ermöglicht einen leichteren Zugang als face-to-face-Unterstützung. Die Ziele dieser Studie sind es, die Anwendung des Manuals Tele.TAnDem als internetbasierte Intervention hinsichtlich der Wirksamkeit, Praktikabilität, Akzeptanz und Nutzung durch Angehörige zu evaluieren. Es handelt sich um eine randomisierte Interventionsstudie mit 3 Messzeitpunkten (Prä, Post, 6 Monats-Follow-Up). Die Baseline-Befragung (MZP0) erfolgt nach der telefonischen Information zum Projekt, dem telefonischen Screening und dem Einschluss in die Studie, sowie nach Eingang der Einverständniserklärung durch die Angehörigen. Die Post-Befragung (MZP1) erfolgt in der Interventionsbedingung als auch in der Kontrollgruppe nach acht Wochen. Eine Follow-up Messung (MZP2) wird nach drei Monaten nach Interventionsabschluss durchgeführt. Nach der Baseline-Befragung werden die Teilnehmer zufällig einer der folgenden zwei Gruppen zugewiesen: 1. Interventionsgruppe: Die TeilnehmerInnen erhalten eine internetbasierte Unterstützung von einer Therapeutin in Form von acht Nachrichten über einen Zeitraum von acht Wochen, wobei die Kontakte wöchentlich erfolgen. Die Kontakte werden standardisiert von der Therapeutin initiiert. Die Angehörigen werden gebeten in einem Zeitfenster von 2 bis 3 Tagen zu antworten , wobei das Verfassen der Nachricht ca. 40-50 Minuten in Anspruch nehmen soll. Die Antwort der Therapeutinnen erfolgt dann innerhalb von 1 bis 2 Tagen. 2. Wartekontrollgruppe: Die TeilnehmerInnen erhalten nach einer Wartezeit von 5 Monaten die selbe internetbasierte Unterstützung wie TeilnehmerInnen der Interventionsgruppe. Am Ende der Intervention werden TeilnehmerInnen dieser Gruppe ein viertes Mal befragt. Die Kommunikation findet über ein für die Studie eingerichtetes und geschütztes Internetportal statt, zu dem jede/r TeilnehmerIn persönliche Zugangsdaten erhält. Um dabei den Datenschutz zu gewährleisten, erfolgt aus technischer Sicht eine Sicherung der Daten durch eine Vollverschlüsselung der Datenablage und eine Verschlüsselung der Transportwege. Alle TeilnehmerInnen erhalten Informationsmaterialien zu Pflege und Demenz.

Quelle

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