Beschreibung der Studie

Teilnehmen können Patienten einer internistischen Intensivstation mit Multiorganversagen (MODS), unabhängig von der Ursache der Erkrankung. Diese Patienten können sowohl einwilligungsfähig als auch nicht-einwilligungsfähig sein. MODS ist eine schwerwiegende Erkrankung, die durch Funktionsstörung von mindestens zwei Organen gekennzeichnet ist. Ein kritischer Faktor für MODS ist eine eingeschränkte Mikrozirkulation, also der Blutfluss in den kleinsten Gefäßen, über die normalerweise die Organversorgung abläuft. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kann die Mikrozirkulation mit Medikamenten nicht beeinflusst werden. Es konnte gezeigt werden, dass die Anwendung schwacher elektromagnetischer Felder bei anderen Erkrankungen mit eingeschränkter Mirkozirkulation (z.B. Diabetes) eine Verbesserung erzielen kann. In der vorliegenden Pilotstudie werden 10 Patienten mit MODS zusätzlich zur Standardtherapie für MODS an 4 Tagen 3-mal täglich für je 8 Minuten mit definierten schwachen elektromagnetischen Feldern behandelt. Angewendet wird das sogenannte BEMER-System. Überprüft wird hauptsächlich der Einfluss dieser Behandlung auf die Mikrozirkulation (Vergleich vor der Behandlung - nach der Behandlung).

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Studiendetails

Studienziel Mikrozirkulation gemessen mittels Seitenstrahldunkelfeld-Messung Die Messung erfolgt jeweils 5 Minuten vor und 5 Minuten nach der Behandlung mit dem BEMER-System sowie jewiels einmalig zwischen den Behandlungen (5 Minuten) (s. wissenschatliche Kurzbeschreibung)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 10
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle BEMER Int. AG

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten auf einer internistischen Intensivstation mit einem Multiorgandysfunktionssyndrom
  • Schweregrad APACHE II-Score ≥ 20 bis ≤35
  • Diagnose MODS ≤ 24 Stunden
  • Studienunabhängige Indikation zum hämodynamischen Monitoring
  • Unterzeichnete Einwilligungserklärung oder ermittelter mutmaßlicher zustimmender
  • Patientenwille zur Studienteilnahme

Ausschlusskriterien

  • Patienten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben
  • Schwangerschaft, Stillzeit
  • Patienten mit maligner Hyperthermie
  • Patienten nach stattgehabter Zell-, Knochenmark-, Stammzell- oder Organtransplantation
  • Patienten, die an anderen Studien teilnehmen oder innerhalb der letzten 3 Monate teilgenommen haben
  • Patienten, bei denen aufgrund des direkt geäußerten oder mutmaßlichen Willens eine
  • Therapiebegrenzung oder ein Therapieabbruch vorgesehen ist

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum Halle, Halle Saale

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Häufig gestellte Fragen

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In die vorliegende Pilotstudie sollen 10 Patienten einer internistsichen Intensivstation mit Diagnose Multiorganversagen (MODS) eingeschlossen werden. Es handelt sich dabei sowohl um einwilligungsfähige als auch nicht-einwilligungsfähige Patienten. Betrachtet wird der für MODS kritische Parameter der Mikrozirkulation. Die Mikrozirkulation ist aktuell noch nicht medikamentös beeinflussbar. Es konnte allerdings bei anderen Erkrankungen mit gestörter Mikrozirkulation (z.B. Diabetes) gezeigt werden, dass eine Behandlung mit schwachen elektromagnetischen Feldern die Mikrozirkulation verbessern kann. Ziel der Studie ist die Überprüfung, ob im Fall von MODS die Anwendung schwacher gepulster elektromagnetischer Felder die Mikrozirkulation positiv beeinflussen kann. Dazu werden MODS-Patienten zusätzlich zur leitliniengerechten Behandlung für MODS an 4 aufeinanderfolgenden Tagen, 3-mal täglich für je 8 Minuten mit schwachen, gepulsten elektromagnetischen Feldern behandelt. Die Pulsintensität steigt von Tag zu Tag. Es kommt das BEMER-System zum Einsatz. Behandlungsschema: Zeitpunkt BEMER-Behandlung: 0h - 4h - 8h Zeitpunkt Messung Mikrozirkulation: 0h -2h - 4h - 6h - 8h

Quelle

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