Beschreibung der Studie

Hirntumoren sind die häufigsten soliden Tumore bei Kindern, und die initiale operative Therapie bestimmt nicht nur wesentlich den weiteren Erkrankungsverlauf, sondern auch das Risiko von neurologischen Defiziten. Gleiches gilt für strukturelle Ursachen von Epilepsien. Die optimale Planung einer solchen Operation ist daher essentiell, und hierfür sind die modernen bildgebenden Verfahren von zentraler Bedeutung. Mittels moderner Magnetresonanzverfahren wie der funktionellen (fMRT) und der Diffusions-MRT ist es möglich, die an bestimmten Hirnfunktionen beteiligten Gehirnregionen zu identifizieren. Somit ist eine individuell angepaßte Planung der Operation möglich. Diese Ansätze sind bei Patienten im Erwachsenenalter bereits weit verbreitet und werden routinemäßig bei speziellen Indikationen eingesetzt. Für die Anwendung bei Kindern, die aus verschiedenen Gründen sehr viel komplizierter ist, trifft dies bisher nicht zu. Diese Studie zielt daher darauf auf, die routinemäßige Machbarkeit einer solchen Untersuchung bei Kindern zu untersuchen.

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Studiendetails

Studienziel Machbarkeit einer präoperativen Untersuchung der Sprachdomäne mit modernen MR-Methoden (insbesondere der fMRT) bei Kindern mit Hirntumoren oder struktureller Epilepsie. Die Machbarkeit wird definiert als Rate erfolgreich durchgeführter, interpretierbarer Untersuchungen.
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 80
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle H.W. & J. Hector-Stiftung zu Weinheim

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Epileptogene oder tumoröse Läsion in der Zentralregion ODER nahe kortikaler Sprachregionen ODER im Bereich der Sehstrahlung MIT gegebener oder möglicher Indikation für eine neurochirurgische Operation

Ausschlusskriterien

  • Metallimplantate (vaskuläre Clips oder Spulen, Knochenschrauben, Herzschrittmacher, Liquorabflusssysteme) außer wenn explizit und schriftlich deren MR-Tauglichkeit nachgewiesen wird
  • Zahnspange (Entfernung kann aufgrund klinischer Fragestellungen indiziert sein, wird aber nicht nur für Studienzwecke durchgeführt)
  • Vorgeschichte von Verletzungen mit Metallbeteiligungen (Rasanztrauma, Schrapnellverletzung, Metallverarbeitung etc.)
  • Schwangerschaft (ein Schwangerschaftstest wird bei alles Mädchen > 12 Jahre gefordert, falls anamnestische Zweifel bestehen)

Adressen und Kontakt

Kinderklinik, Abteilung Neuropädiatrie, Tübingen

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Häufig gestellte Fragen

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Hirntumoren sind die häufigsten soliden Tumore bei Kindern, und die initiale operative Therapie bestimmt nicht nur wesentlich den weiteren Erkrankungsverlauf, sondern auch das Risiko von neurologischen Defiziten. Gleiches gilt für strukturelle Ursachen von Epilepsien, wie etwa kortikale Malformationen. Die optimale Planung einer solchen Operation ist daher essentiell, und hierfür sind die modernen bildgebenden Verfahren von zentraler Bedeutung. Mittels moderner Magnetresonanzverfahren wie der funktionellen (fMRT) und der Diffusions-MRT ist es möglich, die an bestimmten Hirnfunktionen beteiligten Gehirnregionen bzw. die verbindenden Bahnsysteme zu identifizieren. Somit ist eine individuell angepaßte Planung der Operation möglich. Diese Ansätze sind bei Patienten im Erwachsenenalter bereits weit verbreitet und werden routinemäßig bei speziellen Indikationen eingesetzt. Die Anwendung bei Kindern erfordert allerdings erheblich mehr Erfahrung bezüglich der Planung, Durchführung und Auswertung solcher Studien. Diese kombinierte, interdisziplinäre Expertise ist nur an wenigen Orten verfügbar. Diese Studie zielt daher darauf auf, die routinemäßige Machbarkeit einer solchen Untersuchung bei Kindern an einem tertiären universitären Zentrum zu untersuchen.

Quelle

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