Beschreibung der Studie

Das Idiopathische Parkinson-Syndrom (IPS) ist durch die motorischen Kardinalsymptome Bewegungsarmut (Bradykinese), Steifheit der Muskulatur (Rigor), Zittern (Tremor) und Gleichgewichtsstörungen (posturale Instabilität) gekennzeichnet. Außerdem können eine Reihe nicht-motorischer Aspekte wie neuropsychiatrische, neuropsychologische und autonome Symptome auftreten. Beim fortgeschrittenen IPS kann komplizierend das L-Dopa-Spätsyndrom mit Überbeweglichkeiten (Dyskinesien) und Wirkfluktuationen der Medikamente auftreten. Durch eine Apomorphin- oder intrajejunale L-Dopa-Pumpentherapie sowie durch die Tiefe Hirnstimulation können eine stetigere Kontrolle der Symptome des IPS erreicht werden. Ziel dieser Registerstudie ist eine Qualitätskontrolle durch Erhebung von Patientendaten bzgl. Demographie, Nutzung des therapeutischen Gerätsystems, gerätsystembezogener unerwünschter Nebenwirkungen sowie durch eine systematische Erhebung der Wirkung auf motorische und nicht-motorische Symptome sowie der Lebensqualität.

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Studiendetails

Studienziel Nicht-motorische Symptome (Non-motor Symptom Scale) und Lebensqualität (Parkinson's Disease Questionnaire)
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 150
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Department of NeurologyUniversity Hospital Cologne

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit der Diagnose eines Idiopathischen Parkinson-Syndroms, nach den British Brain Bank Kriterien sowie den Leitlinien der DGN, die aus klinischer Indikation für eine Therapie mit Apomorphin- und L-Dopa-Infusionstherapie sowie der Tiefen Hirnstimulation in Frage kommen.

Ausschlusskriterien

  • Unregelmäßigkeiten im MRT wie bspw. eine Ischämie, eine zerebelläre Atrophie, etc.
  • Schwere psychiatrische Erkrankungen. -Klinisch relevante neuropsychologische Defizite

Adressen und Kontakt

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Beim Idiopathischen Parkinson-Syndrom (IPS) können neben den motorischen Symptomen (Bradykinese, Rigor, Tremor und posturale Instabilität) auch nicht-motorischer Symptome, wie neuropsychiatrische, neuropsychologische und autonome Symptome auftreten. Die Behandlung des fortgeschrittenen IPS ist oftmals durch ein schmales therapeutisches Fenster mit Dyskinesien und Wirkungsfluktationen erschwert. Einerseits kann eine kontinuierliche dopaminerge Stimulation durch eine Apomorphin- oder intrajejunale L-Dopa-Pumpentherapie und andererseits kann auch die Tiefe Hirnstimulation eine stetigere Kontrolle der o.a. Symptome des IPS ermöglichen. Ziel dieser Registerstudie ist systematische Evaluation von demografischen Daten, der Nutzung des therapeutischen Gerätsystems, gerätsystembezogener unerwünschter Nebenwirkungen. Darüber hinaus werden die Wirkungen der o.a. Therapieoptionen auf motorische und nicht-motorische Symptome sowie der Lebensqualität untersucht.

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