Beschreibung der Studie

Seit 1991 wird empfohlen, Säuglinge auf den Rücken zu legen, um das Risiko eines Plötzlichen Kindstods zu minimieren. Neben der Rückenlage ist die Seitenlage zu empfehlen, sie erfordert jedoch den Einsatz von Hilfsmitteln, um eine stabile und sichere Lagerung zu erreichen. Dies gilt insbesondere für Säuglinge, die 3 Monate und älter sind und das Drehen in die Bauchlage und zurück selbständig beherrschen. Die Seitenlagerungsschiene bietet die Möglichkeit, den Säugling ab der Geburt bis zum Ende des 7. Lebensmonats in der Seitenlage sicher zu stabilisieren und zuverlässig zu verhindern, dass er sich im Schlaf in die risikobehaftete Bauchlage dreht. Durch die Steigerung der Lagerungsvariabilität wird auch das Risiko einer lagebedingten Kopfverformung vermieden, das mit der alleinigen Rückenlage verbunden ist.

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Studiendetails

Studienziel Mittelwert der durchschnittlichen Sauerstoffsättigung
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 50
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätskinderklinik

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Frühgeborene / Säuglinge im Alter zw. 36. SSW und Ende 7. Lebensmonat
  • schriftliche Einverständniserklärung der Eltern

Ausschlusskriterien

  • akut erkrankte Kinder
  • nach Impfung im Abstand unter einer Woche
  • Fehlbildungssyndrome
  • Kinder mit ständig erhöhtem Sauerstoffbedarf
  • Kinder mit Hydrozephalus und ventriculoperitonealer Ableitung

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die invariante Rückenlage kann bei einem Säugling die Ausbildung einer Vorzughaltung mit Rotation des Kopfes zu einer Seite begünstigen (Positions- bzw. Rotationspräferenz des Kopfes). Eine solche Haltungsasymmetrie führt oftmals zu einer Kopfverformung mit einer abgeflachten Hinterhauptseite, was als sekundärer oder lagebedingter Plagiozephalus bezeichnet wird. Die Seitenlagerungsschiene ermöglicht eine Positionierung, die der bevorzugten Kopfdrehung sowie einem lagebedingten Plagiozephalus entgegengewirkt. Der Kopf ruht unter Seitenlagerungsfixierung auf der prominenten Hinterhauptseite auf der Unterlage. Durch das Eigengewicht des Kopfes wird über einen gewissen Zeitraum die symmetrische Form des Kopfes wieder erreicht, was als therapeutische Interventionsstrategie bei infantiler Haltungsasymmetrie gewertet werden kann.

Quelle

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