Beschreibung der Studie

Es soll untersucht werden, ob nach Anlage des PP eine Zunahme der arteriellen-zu-endtidalen CO2-Differenz auftritt, inwieweit sie sich im Verlauf des PP entwickelt und welche Veränderung sich nach Beendigung des PP einstellen. Des weiteren soll ein Unterschied in der Höhe der Zunahme der artetiellen-zu-endtidalen CO2-Differenz in Abhängigkeit vom Körpergewicht eruiert werden.

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Studiendetails

Studienziel Ziel dieser Studie ist es zu untersuchen, ob nach Anlegen eines Pneumoperitoneums bei laparoskopischen Operationen eine Zunahme der arteriellen-zu-endtidalen CO2-Konzentration zu verzeichnen ist 1. Ermittlung des arteriellen CO2-Gehaltes durch arterielle Blutgasanalysen zu verschiedenen Zeitpunkten - nach Einleitung der Narkose - vor der Durchführung eines Recruitment-Manövers (RM), - nach Durchführung des RM - vor Induktion des PP, - direkt nach Induktion des PP und - während dessen Dauer im 30 minütigem Abstand - einmalig nach Beendigung des PP
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 35
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Klinik für Anästhesiologie und IntensivtherapieUniversitätsklinikum Magdeburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Alter: 18 - 75 Jahre
  • Geschlecht: männlich und weiblich
  • Rasse: kaukasisch
  • Körpergewicht: BMI ab 18
  • Patienten, die sich nach klinischer Indikation einer laparoskopischen Operation unterziehen müssen
  • Zustimmung zu notwendigen Maßnahmen (arterieller Zugang oder arterielle Punktion) mit schriftlicher Einverständniserklärung

Ausschlusskriterien

  • eingeschränkte Lungenfunktion (FEV1/VC < 70% und FEV1 < 80%)
  • COPD, Z.n. Status asthmaticus
  • Rechts-Links-Shunt oder Links-Rechts-Shunt
  • Pneumonie, Lungenödem oder Z.n. Lungenembolie
  • interstitielle Lungenerkrankungen
  • große Pleuraergüsse
  • Herzinsuffizienz (NYHA III und IV)
  • Blutdruckwerte systolisch <100 mmHg und diastolisch <50 mmHg, Volumenmangel
  • dekompensierte Leber- oder Nierenerkrankungen
  • Infekt innerhalb der letzten 14 Tage
  • Kontraindikationen für arteriellen Zugang oder arterielle Punktion (z.B. Allen-Test)
  • Ablehnung der Teilnahme an der Studie durch den Patienten

Adressen und Kontakt

Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, Magdeburg

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Häufig gestellte Fragen

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Ziel der Studie ist es, unter PP eine Veränderung in der arteriellen-zu-endtidalen-CO2-Differenz zu ermitteln. Die Veränderung der arteriellen-zu-endtidalen-CO2-Differenz sollte mindestens 2 mmHg betragen im Vergleich vor Induktion des PP zum Zeitpunkt direkt nach Induktion des PP. Eine zum Anfang der Narkose bestehende Basisdifferenz der arteriellen-zu-endtidalen CO2-Differenz soll gezeigt werden. Die Änderung der CO2-Differenz sollte eine Abhängigkeit zum Körpergewicht zeigen, d.h. mit höherem BMI sollte auch die Abweichung der CO2-Differenz größer ausfallen. Es soll beobachtet werden, wie sich die CO2-Differenz im Verlauf der Operation und nach Beendigung des PP verhält. Auch die mögliche Auswirkung eines Recruitment-Manövers (RM) und anschließendem positiv-endexpiratorischer Druck (Positive End Expiratory Pressure,PEEP) noch vor Induktion des PP steht im Fokus.

Quelle

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