Beschreibung der Studie

Ziel der Studie: das wirksamste Arzneimittel oder Arzneimittelkombination zu finden, die direkt in die Operationswunde appliziert werden kann und dadurch die geringste mögliche Verwendung von intravenösen Gaben der Opiatanalgetika gewährleisten kann. Verlauf: die 48-stündige Dauerinfusion mit dem Analgetikum wird nach dem Kaiserschnitt durch einen vom Chirurg in das Unterhautzellgewebe eingesetzten Katheter direkt in die Operationswunde appliziert. Einschlußkriterien: Alter > 18 Jahre, ohne Überempfindlichkeitsreaktionen auf Lokalanästhetika oder nichtsteroidale Antirheumatika, erster Kaiserschnitt, Schwangerschaft > 37 Wochen, vorbehaltlos (ohne Gegenanzeigen) für Regionalanästhesie, gesunde Schwangere. Studienergebnisse: Verbrauch von Opiatanalgetika; Schmerzbeurteilung mittels VAS, chronische Schmerzen. Hypothesentest: Kann die Kombination von lokal verabreichten Lokalanästhetika und nichtsteroidalen Antirheumatika den Opiatanalgetikumverbrauch am ehesten senken?

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Studiendetails

Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 88
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung, Placebo
Finanzierungsquelle University Clinical Centre Maribor, Department for anaesthesiology, intensive care and pain therapy

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Keine Angabe

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Ausgangsfrage: Stellt die in die Wunde applizierte Lokalanästhesie mit einer Dauerinfusion von Levobupivacain und Ketorolac für 48 Stunden eine wirksame Methode zur Senkung der Opiatanalgetikaverbrauch nach dem Kaiserschnitt dar? Einschlußkriterien: 18+, ASA 1 und 2, Schwangerschaft > 37 Wochen, erster Kaiserschnitt, kein Notfall-Kaiserschnitt, ohne Überempfindlichkeitsreaktionen auf Lokalanästhetika, nichtsteroidale Antirheumatika oder Paracetamol, ohne Gegenanzeigen für Regionalanästhesie, BMI vor der Empfängnis ≤ 30, Fähigkeit eine Einverständniserklärung zu unterzeichnen. Ausschlußkriterien: früherer großer abdominal-chirurgischer Eingriff, Alkoholmissbrauch, ASA ≥ 3. Am Ende des Eingriffs wird der Katheter vom Chirurgen ins Unterhautzellgewebe eingesetzt und an die Elastomerpumpe angeschlossen. Der postoperative Verbrauch von Opiatanalgetikum Piritramid wird kontrolliert. Nach 48-stündiger Dauerinfusion, die direkt in die Wunde appliziert wird, entfernt man den Katheter um mikrobiologische Untersuchungen durchführen zu lassen. Acht Wochen nach dem Kaiserschnitt werden etwaige chronische Schmerzen an der Stelle der Operationsnarbe überprüft.

Quelle

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