Beschreibung der Studie

Als wesentliches Arbeitsziel des Vorhabens wird in einem interdisziplinären Ansatz der beteiligten medizinischen Fachgruppen (Chirurgie/Urologie, Innere Medizin/Nephrologie, Psychosoziale Medizin) das körperliche und psycho-soziale Outcome von Lebendnierenspendern im Verlauf nach der Operation untersucht, also die Frage, welche gesundheitlichen Risiken sich aus der elektiven Entnahme einer gesunden Niere ergeben. Auch sind in westlichen Ländern die Mehrzahl der Spender weiblichen Geschlechts (>60%) und es ist ebenfalls ein zunehmender Trend zu erkennen, dass gerade über 60-jährigen Frauen eine erhöhte Bereitschaft zeigen, nicht nur ihren Partnern sondern auch ihren Kindern eine Niere zu spenden. Somit wird diese Gruppe zunehmend bedeutsam werden, Daten zu deren spezifischen Risiken fehlen aber und sollen im Rahmen des Vorhabens erstmals erhoben werden.

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Studiendetails

Studienziel Lebensqualität (SF-36) und Nierenfunktion (e-GFR) der Spender im Verlauf von 12 Monaten
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 320
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Lebendnierenspender vor anstehender Nephrektomie
  • schriftliche Einwilligung

Ausschlusskriterien

  • Nicht in Deutschland wohnhaft
  • Fehlendes Leseverständnis in der Muttersprache Deutsch, Türkisch oder Russisch

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Die Studie wird als bundesweite Multizenterstudie durchgeführt. In einem naturalistischen Design (Kohortenstudie) sollen klinische Daten und Selbstauskunft der Spender (Fragebögen) vor und 8 Wochen, 6 und 12 Monate nach der Spende erhoben werden. Eingeschlossen werden sollen alle volljährigen Lebendnierenspender der teilnehmenden Zentren mit ausreichenden Deutschkenntnissen und Wohnort innerhalb Deutschlands. Primäre Zielparameter sind die Nierenfunktion (GFR) und die Lebensqualität (SF-36) des Spenders. Sekundäre Zielparameter sind weitere Daten über mögliche körperliche (z. B. Wundheilung, Blutdruck) und psycho-soziale (Depression, Angst, Somatisierung) Folgen nach der Spende.

Quelle

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