Beschreibung der Studie

Verfügbare Daten zu invasiven Pilzinfektionen bei Kindern mit Leukämien und/oder Kindern nach Stammzelltransplantation sind veraltet und aufgrund vieler Ursachen ungenügend. Deswegen sollen in der geplanten prospektiven und multizentrischen Studie die derzeitige Häufigkeit und der Verlauf (Prognose) von invasiven Pilzinfektionen bei Kindern mit akuter Leukämie, Leukämie-Rezidiv und Kindern nach allogener Stammzelltransplantation ermittelt werden. Zudem soll ermittelt werden, in welchen Therapie-Zyklen die Patienten besonders durch invasive Pilzinfektionen bedroht sind, sowie welchen Stellenwert neuere diagnostische Verfahren im routinemäßigen klinischen Setting in der Pädiatrie einnehmen. Diese Daten könnten wesentlichen Einfluß auf die antimykotischen Strategien (z.B. Prophylaxe in besonders vulnerablen Zeiten) der nach den neuen Therapieprotokollen behandelten Kinder haben als auch die Intensität der antineoplastischen Therapie selbst beeinflussen.

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Studiendetails

Studienziel Beschreibung der Epidemiologie invasiver Pilzinfektionen in drei großen Kinderkrebszentren in Deutschland/Österreich
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 500
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Epidemiologische Studie
Finanzierungsquelle Klinikum der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • alle Kinder mit akuter lymphatischer Leukämie, akuter myeloischer Leukämie, Leukämie Rezidiv sowie alle allogen transplantierten Patienten, die innerhalb im Studienzeitraum (siehe unten) in einem der drei teilnehmenden Zentren (Frankfurt/Münster/Wien) diagnostiziert und behandelt werden
  • Diagnose bzw Transplantation zwischen 1.4.2014 und 31.3.2016
  • schriftliches Einverständnis vorliegend

Ausschlusskriterien

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Verfügbare Daten zu invasiven Pilzinfektionen bei Kindern mit hämatologischen Neoplasien und/oder Kindern nach allogener hämatopoetischer Stammzelltransplantation (HSZT) sind veraltet und aufgrund vieler Ursachen ungenügend. Deswegen werden aktuelle prospektive multizentrische Studien zur Inzidenz und zur Prognose von invasiven Pilzinfektionen bei Kindern mit hohem Risiko für Infektionen benötigt. In der geplanten prospektiven und multizentrischen Studie sollen die derzeitige Inzidenz und Prognose von invasiven Pilzinfektionen bei Kindern mit akuter Leukämie, Leukämie-Rezidiv und Kindern nach allogener HSZT ermittelt werden. Zudem soll ermittelt werden, in welchen Therapie-Zyklen die Patienten besonders durch invasive Pilzinfektionen bedroht sind, sowie welchen Stellenwert neuere diagnostische bzw. invasive Verfahren (z.B. Galaktomannan, Biopsie) im routinemäßigen klinischen Setting in der Pädiatrie einnehmen. Diese Daten könnten wesentlichen Einfluß auf die antimykotischen Strategien (z.B. Prophylaxe in besonders vulnerablen Zeiten) der nach den neuen Therapieprotokollen behandelten Kinder haben als auch die Intensität der antineoplastischen Therapie selbst beeinflussen.

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