Beschreibung der Studie

Bei der Schildwächter-Lymphknotenentnahme zur Ausbreitungsdiagnostik des malignen Melanoms werden die Lymphknoten vor der Operation mittels der Lymphabstromszinigraphie radioaktiv markiert. Dies ist die Untersuchung die alle Patienten erfahren. Zusätzlich erfolgt in dieser Studie direkt vor der Operation eine Markierung der Lymphknoten durch einen Fluoreszenz-Farbstoff. National wie international wird der Fluoreszenzfarbstoff Indocyanin Grün (ICG) als zusätzliche Markierungsmöglichkeit eingesetzt. In dieser Studie soll nun zusätzlich ein neues Verfahren zur Identifikation der markierten Lymphknoten untersucht werden. Es wird zusätzlich zu den bei uns gebräuchlichen Markierungsformen eingesetzt. Das bedeutet, dass die mittels Fluoreszenzfarbstoff markierten Lymphknoten durch die Haut ausfindig gemacht werden können und in Zukunft ggf. auf eine radioaktive Markierungsform verzichtet werden könnte. Das Verfahren heißt multispektral optoakustische Tomographie. Während der Untersuchung wird eine Laserschutzbrille getragen. Eine Gefahr von unerwünschten Nebenwirkungen besteht nicht. In unserer Studie werden die Ergebnisse der üblichen Markierungsverfahren und der pathologischen Untersuchungen mit denen des neuen Verfahrens verglichen. Die Untersuchung ist eingebettet in den normalen Ablauf der Schildwächter-Lymphknoten-Entnahme und verlängert den Eingriff nur unwesentlich.

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Studiendetails

Studienziel Detektionsrate des Fluoreszenzfarbstoffes (ICG) in den SLN präoperativ mittels multispektral optoakustischer Tomographie
Status Teilnahme nicht mehr möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Klinik für Dermatologie, Venerologie und AllergologieUniversitätsklinikum Essen

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit einem malignen Melanom
  • Stadien Ib und II (nach AJCC 2009)

Ausschlusskriterien

  • Alter < 18 Jare; bekannte Unverträglichkeit gegen Indocyaningrün; Jodallergie

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Häufig gestellte Fragen

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In dieser prospektiven Studie soll untersucht werden, inwiefern mit einer hangeführten MSOT-Bildgebung (MSOT=Multispektrale Optoakustische Tomographie) in Kombination mit Indocyaningrün-Injektion erstmalig eine innovative, nicht invasive und nicht radioaktive Methode zur exakten Diagnostik des Schildwächterlymphknotenstatus bei Melanompatienten zur Verfügung steht. Hierfür sollen in dieser Studie die Daten des präopertiven MSOT Scans mit den in vivo Befunden verglichen werden. Befunde der postoperativen ex vivo Diagnostik mittels MSOT und anschließender Histologie werden ebenfalls verglichen.

Quelle

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