Beschreibung der Studie

Die Standardbehandlung bei nicht-fernmetastasierten Pancoast-Tumoren besteht aus einer Kombination aus Strahlen- und Chemotherapie gefolgt von einer Operation. Schwerionen bieten verschiedene Vorteile gegenüber klassischen Röntgenstrahlen, z.B. höhere biologische Wirksamkeit. In dieser Studie wird die klassische Strahlentherapie durch eine Schwerionenbestrahlung ersetzt. Wir planen 20 Patienten mit diesem kombinierten Ansatz zu behandeln. Insgesamt sollen 13 Sitzungen Schwerionen in Kombination mit einer Chemotherapie gefolgt von einer Operation stattfinden. Hauptstudienziel ist die Machbarkeit und Sicherheit.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Sicherheit und Machbarkeit basiert auf der Inzidenz von NCI-CTCAE °3/4 Nebenwirkungen und / oder Abbruch aus jedwedem Grund
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle DFG

Ihr ganz persönlicher Lungenkrebs-Studienberater

Über 10.000 Patienten und Angehörige erhalten über den Studienberater aktuelle und passende Studien per E-Mail. Melden Sie sich jetzt an!

  • Neue Behandlungen entdecken
  • Keine Chance verpassen
  • Wichtigen Beitrag zum medizinischen Fortschritt leisten

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Histologisch gesicherter Pancoast-Tumor (NSCLC)
  • maximal N1 im FDG-PET-CT (nicht älter als 6 Wochen)
  • Alter 18-75 Jahre
  • Karnofsky Performance Score >/=70
  • schriftliche Einverständniserklärung (vor Studieneinschluss)

Ausschlusskriterien

  • Ablehnung, an der Studie teilzunehmen
  • medizinische Kontraindikationen gegen einen der 3 Bestandteile des trimodalen Konzepts
  • N2/3 im FDG-PET-CT
  • Stadium IV
  • vorangegangene thorakale Bestrahlung
  • Teilnahme an anderen klinischen Studien oder Beobachtungszeiträumen konkurrierender Studien
  • Unvermögen der Einwilligung
  • aktive medizinische Geräte, die nicht zur Ionentherapie zugelassen sind (z.B. Herzschrittmacher, Defibrillator,...)
  • Dekompensierte Erkrankungen der Lungen, des Herzkreislaufsystems, Metabolismus, blutbildenden Systems, Gerinnungssystems oder Nierenfunktion

Adressen und Kontakt

Heidelberg

Ansprechpartner: K. Lossner

Ihre Nachricht wurde erfolgreich übermittelt!

Etwas ist schief gelaufen. Bitte versuchen Sie es noch einmal.

Häufig gestellte Fragen

Die Standardtherapie bei nicht-fernmetastasierten Pancoast-Tumoren besteht aus einer kombinierten Radiochemotherapie gefolgt von einer Resektion. Schwerionen bieten verschiedene Vorteile gegenüber klassischen Röntgenstrahlen, z.B. höhere biologische Wirksamkeit. In dieser Studie wird die klassische Radiotherapie durch eine Schwerionenbestrahlung ersetzt. Wir planen 20 Patienten mit diesem kombinierten Ansatz zu behandeln. Insgesamt sollen 13 Fraktionen Schwerionen in Kombination mit einer Chemotherapie gefolgt von einer Resektion stattfinden. Primärer Endpunkt ist die Machbarkeit und Sicherheit.

Klinische Studien werden durchgeführt, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten, medizinischen Geräten oder Verfahren nachzuweisen. Sie untersuchen, welche Behandlungsmethode sich am besten zur Therapie einer bestimmten Erkrankung oder Gruppe von Betroffenen eignet. Vor der Marktzulassung müssen alle neuen Behandlungsmethoden einer Reihe von klinischen Prüfungen unterzogen werden.

Klinische Studien bilden die Voraussetzungen für neue Behandlungsmöglichkeiten. Die Ergebnisse klinischer Studien treiben den medizinischen Fortschritt. Sie geben Ärzten das Wissen darüber wie Behandlungen eingesetzt werden und für wen sie sich am besten eignen. Nur durch den Einsatz der freiwilligen Teilnehmer können Studien erfolgreich abgeschlossen werden. Die teilnehmenden Patienten bekommen auch die Möglichkeit sehr früh von einer neuen Behandlung zu profitieren. Es dauert nämlich durchschnittlich 12 Jahre bis eine neue Behandlung öffentlich verfügbar wird. Alle Behandlungen und Medikamente, die Patienten derzeit nutzen, wurden im Rahmen klinischer Studien erprobt, um sicherzugehen, dass diese sicher sind und wirken.

Damit sichergestellt wird, dass nur diejenigen Betroffenen an der Studie teilnehmen, die am wahrscheinlichsten davon profitieren, werden Sie von dem Studienarzt umfassend untersucht. Dieser Vorgang wird als Screening bezeichnet und findet, vor einer möglichen Studienteilnahme, in dem jeweiligen Studienzentrum statt. Dazu gehört auch ein Gespräch mit dem Studienarzt, welches Sie umfassend über die Studie aufklärt und Ihnen die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen. Je nach Studie sind zusätzliche Untersuchungen (z.B. Labor oder Ultraschall) notwendig, um zu bestimmen, ob Sie an der Studie teilnehmen können.

Es gibt verschiedene Gründe, an klinischen Studien teilzunehmen. Durch Ihre Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur medizinischen Forschung. Sie erhalten Zugang zu neuartigen Behandlungsmethoden, die sich möglicherweise besser für Ihre Erkrankung eignen, als bisherige Ansätze. Darüber hinaus könnten Sie von der intensiven und individuellen medizinischen Betreuung in den Studienzentren profitieren. Die Teilnahme an einer klinischen Studie eröffnet vielen Betroffenen eine neue Perspektive, ihre gesundheitliche Situation verbessern zu können.

Klinische Studien werden durchgeführt, weil noch nicht alle Einzelheiten über ein Medikament, medizinisches Gerät oder Verfahren bekannt sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie nicht von der Studienteilnahme profitieren. Alle potenziellen Risiken werden vor Studienbeginn mit Ihnen ausführlich im Studienzentrum besprochen. So können Sie für sich den möglichen Nutzen sorgfältig gegen eventuelle Risiken abwägen. Sie können bei den Gesprächen so viele Fragen stellen, bis Sie sich sicher für oder gegen eine Teilnahme entscheiden können.

Sie können Ihre Teilnahme an einer klinischen Studie jederzeit und ohne Angabe von Gründen beenden.

Die bei der Studie gesammelten Informationen dürfen nur zu Forschungszwecken verwendet werden. Ihre Informationen werden in einer verschlüsselten Form gespeichert, die zu keiner Zeit einen Rückschluss auf Ihre Person erlaubt. Lediglich Ihr Studienarzt hat die Möglichkeit, die Informationen zu entschlüsseln. Falls die Studienergebnisse im Rahmen von Präsentationen oder Veröffentlichungen verwendet werden, werden Sie niemals namentlich erwähnt. Auch wird niemandem ohne Ihr schriftliches Einverständnis mitgeteilt, dass Sie an der Studie teilnehmen bzw. teilgenommen haben.

Quelle: Deutsches Register Klinischer Studien