Beschreibung der Studie

In dieser Studie soll mittels Volumenmessungen an anatomischen Gehirn-Aufnahmen eine mögliche postoperative Schrumpfung des Hippocampus (Teil des Schläfenlappens) nach chirurgischer Epilepsie-Therapie nachgewiesen werden.

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Studiendetails

Studienziel Volumetrischer Unterschied zwischen prä- und postoperativem Hippocampusvolumen, Bestimmung durch automatisierte, voxel-basierte Morphometrie nach drei Monaten postoperativ
Status Teilnahme bald möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Uniklinik FreiburgDepartment of NeurosurgeryFunctional Brain Imaging

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Epilepsiechirurgischer Eingriff im Temporallappen unter Schonung des Hippocampus

Ausschlusskriterien

  • Fehlen postoperativer Bildgebungsdaten; sekundäre Pathologie

Adressen und Kontakt

Epilepsiezentrum, Freiburg im Breisgau

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Häufig gestellte Fragen

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Zur Behandlung der therapierefraktären Temporallappen-Epilepsie stehen aktuell mehrere operative Verfahren zur Verfügung: die Anteriore Temporallappenresektion, die selektive Amygdalo-Hippocamptektomie und maßgeschneiderte Verfahren. Diese als "Läsionektomien" bezeichneten Verfahren zielen auf eine möglichst selektive Resektion der Pathologie ab, unter maximaler Schonung angrenzender Strukturen. Alle genannten Verfahren können jdeoch gleichermaßen zu postoperativen Beeinträchtigungen des Kurzzeitgedächtnisses bzw. der Sprachverarbeitung führen. Die Rolle des mesialen Temporallappens für die Verarbeitung von semantischen und episodischen Gedächtnisdaten ist mittlerweile anerkannt. Es wäre also anzunehmen, dass ein selektives Verfahren unter operativer Schonung des Hippocampus (Läsionektomie) mit einem besseren neuropsychologischen Outcome assoziiert ist. Dies konnte bisher jedoch nicht nachgewiesen werden (z.B. Wagner et al 2013). Eine pathophysiologische Erklärung hierfür ist bisher nicht in der Literatur zu finden. In der nun geplanten Studie soll mittels voxel-basierter Morphometrie (VBM) untersucht werden, ob es trotz intraoperativer hippocampaler Schonung zu einer sekundären Degeneration des Hippocampus kommt. Desweiteren soll der Zusammenhang zwischen neuropsychologischen Markern und dem ermittelten hippocampalen Volumen untersucht werden.

Quelle

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