Beschreibung der Studie

Als Polyglobulie wird ein pathologisch erhöhter Anteil von roten Blutkörperchen (Hämoglobin, Hb) im Blut bezeichnet. Sie tritt bei etwa 5% der Patienten mit Hämangioblastomen im zentralen Nervensystem (ZNS) auf und somit einem erhöhten Anteil als in der Normalbevölkerung. Die Ursache dieses erhöhten Anteils von Patienten mit Polyglobulie in dieser Patientenpopulation ist bisher nicht geklärt. Als mögliche Ursachen werden in der Literatur erhöhte Erythropoietin-Werte (EPO), die Größe des soliden Tumoranteils sowie die häufig vorhandenen Tumor-assoziierten Zysten genannt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die o. g. Parameter (EPO-Wert, Größe des soliden Tumoranteils, Anzahl und Größe der Tumorzysten) bei Patienten mit Hämangioblastomen des ZNS in Hinblick auf vorhandene Polyglobulie zu untersuchen. Hierfür werden retrospektiv alle Patienten mit Hämangioblastomen, bei denen zwischen 2009 und 2012 EPO-Werte gemessen wurden erfasst. Anschließend Erfassen des zu diesem Zeitpunkt vorliegenden EPO-Wertes, Hb-Wertes und Erfassen der Anzahl und Größe der Hämangioblastome sowie Anzahl und Größe der Zysten sowie statistischer Vergleich der einzelnen Faktoren in Bezug auf den Hb Wert.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation einer vorhandenen Polyglobulie mit der Größe der soliden Tumoranteile bzw. der Zystengröße
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 33
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Klinik für Neurochirurgie Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patienten mit Hämangioblastomen im ZNS, bei denen EPO-Werte vorliegen

Ausschlusskriterien

  • Patienten, bei denen aufgrund anderer Erkrankungen erhöhte oder erniedrigte Hb-Werte bzw. erhöhte oder erniedrigte EPO-Werte vorliegen könnten (Anämie, strake Raucher, COPD, Aufenthalte in großen Höhen).

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Poliglobulie tritt bei 5% der Patienten mit Hämangionblastomen im ZNS auf. Die Ursache dieses erhöhten Anteils in dieser Patientenpopulation ist bisher nicht geklärt. Als mögliche Ursache werden in der Literatur erhöhte EPO-Werte, die Größe des soliden Tumoranteils sowie häufig vorhandene Tumor-assoziierte Zysten genannt. Ziel des Forschungsvorhabens ist es, die o. g. Parameter (EPO-Wert, Größe des soliden Tumoranteils, Anzahl und Größe der Tumorzysten) bei Patienten mit Hämangioblastomen des ZNS in Hinblick auf vorhandene Polyglobulie zu untersuchen. Hierfür werden retrospektiv alle Patienten mit Hämangioblastomen, bei denen zwischen 2009 und 2012 EPO-Werte gemessen wurden erfasst. Anschließend Erfassen des zu diesem Zeitpunkt vorliegenden EPO-Wertes, Hb-Wertes und Erfassen der Anzahl und Größe der Hämangioblastome sowie Anzahl und Größe der Zysten sowie statistischer Vergleich der einzelnen Faktoren in Bezug auf den Hb Wert.

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