Beschreibung der Studie

Wir möchten die Häufigkeit von Personen mit einem erhöhten familiären Risiko für Dickdarmkrebs oder Polypen in Hausarztpraxen feststellen. Daher werden alle Personen zwischen 40 -54 Jahren über ihr Risiko befragt. Personen mit erhöhtem Risiko werden zu Früherkennungsuntersuchungen beraten sowie mögliche Risikofaktoren für Darmkrebs erfasst. Darüber hinaus untersuchen wir ebenfalls, ob eine informierte Entscheidung getroffen wurde und ob unerwünschte psychologische Auswirkungen aufgetreten sind. Wir erwarten, dass etwa 8750 Personen in 50 Hausarztpraxen in Hessen befragt werden, davon 875 Personen ein erhöhtes familiäres Darmkrebsrisiko aufweisen und dass sich etwa 350 Personen für eine Darmspiegelung entscheiden. Als wichtigen Beitrag zur Identifikation der Ursachen von familiärem Darmkrebs werden wir Teilnehmer mit positiver Familienanamnese um Blut- und Stuhlproben bitten, die beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg im Rahmen von weiteren Studien zu Früherkennungsmarkern und Risikofaktoren von Darmkrebs analysiert werden.

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Studiendetails

Studienziel Häufigkeit von Personen mit positiver Familienanamnese für kolorektales Karzinom und fortgeschrittenem Adenom in einem hausärztlichem Setting
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 8750
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle Deutsches Konsortium für translationale Krebsforschung (DKTK) Standort Frankfurt-Mainz
Weitere Informationen Studienwebseite

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kriterien für Hausarztpraxen:
  • Hausarzt
  • Praxis liegt in Hessen
  • Praxissoftware zur Identifikation von geeigneten Personen vorhanden
  • Kriterien für Studienteilnehmer
  • Alter: 40 und 54 Jahre
  • Mindestens eine Konsultation innerhalb der letzten 12 Monate

Ausschlusskriterien

  • Fehlende Deutschkenntnisse und Schwangerschaft

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Wir möchten die Häufigkeit einer positiven Familienanamnese für ein kolorektales Karzinom (KRK) und fortgeschrittenes Adenom bei Personen zwischen 40 - 54 Jahren im hausärztlichen Setting und weitere assoziierte Variablen (e.g. demographische, genetische, epigenetische und proteomische Biomarker) erfassen. Darüber hinaus untersuchen wir ebenfalls, ob eine informierte Entscheidung getroffen wurde, und ob Angst oder Bedauern mit dem Screening in Verbindung stehen. Die Medizinische Fachangestellte in der hausärztlichen Praxis wird die geeigneten Personen kontaktieren und mittels des „Netzwerk gegen Darmkrebs“-Fragebogens das persönliche Risiko der Teilnehmer erheben. Bei einer positiven Familienanamnese wird durch den Hausarzt eine evidenzbasierte Informationen über das individuelle Risiko erfolgen, und es werden eine detaillierte Familienanamnese und weitere mit einem erhöhten KRK Risiko assoziierte Variablen erhoben. Im Falle, dass die Person an einer Koloskopie teilnimmt werden Blut- und Stuhlproben gesammelt, um beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) Heidelberg die Biomarker-Analyse zu ermöglichen. Wir erwarten, dass etwa 8750 Personen in 50 Hausarztpraxen in Hessen befragt werden, davon 875 Personen ein erhöhtes familiäres Darmkrebsrisiko aufweisen und dass sich etwa 350 Personen für eine Darmspiegelung entscheiden.

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