Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit einem malignen Melanom und nachgewiesener Tumorabsiedlungen (Metastasen) der Lymphknoten im Bereich der Leistenbeuge müssen diese sogenannten inguinalen Lymphnoten vollständig operativ entfernt werden. Zusätzlich sollten gleichzeitig auch die Lymphknoten entlang der Blutgefäße im Becken entfernt werden. Dies erfordert in der Regel einen zweiten Hautschnitt im Bauchbereich. In dieser Studie soll untersucht werden, ob die Verwendung endoskopischer Techniken ("Schlüssellochoperation") zu weniger Beeinträchtigungen der Bauchwandmuskulatur und somit weniger postoperativen Schmerzen führt.

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Studiendetails

Studienziel Höhe der Schmerzen am ersten postoperativen Tag gemessen mit einer visuellen Analogskala
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 40
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Berlin - Charité Campus MitteKlinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • histologisch gesicherte inguinale Melanommetastase

Ausschlusskriterien

  • iliakale Voroperation oder Bestrahlung, Schwangerschaft, lokale Makrometastasen mit einem Durchmesser von >25mm, fehlende Möglichkeit der Nachbetreuung bis zum 30.
  • postoperativen Tag, Gerinnungsstörungen

Adressen und Kontakt

Klinik für Chirurgie, Charité Campus Mitte, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Gemäß den aktuell geltenden Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie sollte bei Patienten mit einem malignen Melanom im Stadium IIIB/C und gesicherter inguinaler Lymphknotenmetastasierung neben der inguinalen auch eine radikale iliakale Lymphadenektomie erfolgen. Der bisherige konventionelle extraperitoneale Standardzugang ist mit einer eigenen Morbidität behaftet. Aus zahlreichen Studien zur laparoskopischen Chirurgie ist bekannt, das ein minimalinvasiver Zugang zu einer Reduktion der Morbidität und insbesondere der postoperativen Schmerzen führen kann. Daten randomisierter klinischer Studien zur laparoskopischen Lymphadenetomie bei malignem Melanom liegen hingegen bisher nicht vor.

Quelle

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