Beschreibung der Studie

Cerebrale Krampfanfälle sind häufig bei Kindern, etwa 6% aller Kinder haben in ihrer Kindheit mindestens einmal einen Anfall. Die bekannteste und weitaus häufigste Anfallsart ist der Fieberkrampf, insbesondere bei Kindern jünger als 6 Jahre. Weshalb es nur bei einem kleinen Teil der Kinder mit Fieber zu einem Krampfereignis kommt, ist weitgehend unbekannt. Ziel dieser Studie ist es den diagnostischen Wert verschiedener Biomarker bei Fieberkrämpfen zu untersuchen. Mit dieser Studie wollen wir zunächst einen Botenstoff im Blut untersuchen, der wichtige Körperfunktionen wie Blutdruck und Wasserausscheidung regelt (Vasopressin). Hierfür wird ein Spaltprodukt des Botenstoffs analysiert (Copeptin), welches wesentlich stabiler ist als der Botenstoff selbst. Des Weiteren wollen wir die Korrelation zwischen diesem Botenstoff Copeptin und dem von Willebrand-Antigen sowie seinen Multimeren und seiner Collagenbindungsaktivität untersuchen. Diese sind wichtige Faktoren für die Blutgerinnung. Das Ziel dieser Studie ist es, bei Kindern jünger als 6 Jahre mit Krampfereignis und bei Kindern jünger als 6 Jahre ohne Krampfereignis aber mit Fieber (Kontrollgruppe) die Blutspiegel von Copeptin und die von Willebrand-Diagnostik zu bestimmen. Es soll untersucht werden, ob es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen dem Auftreten von Krampfanfällen, dem Schweregrad der Krampfanfälle und dem Blutspiegel von Copeptin und von von Willebrand-Antigen sowie seinen Multimeren und seiner Collagenbindungsaktivität im Vergleich zur Kontrollgruppe mit Fieber aber ohne Krampfereignis.

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Studiendetails

Studienziel Copeptinmesswert bei Kindern mit Fieberkrampf bei Vorstellung in der Notfallambulanz im Vergleich zu Kindern mit Fieber aber ohne Krampfereignis.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 350
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, Universitätsklinikum Freiburg

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Kinder <6 Jahre mit Vorstellung in der Notfallambulanz aufgrund eines stattgehabten oder anhaltenden cerebralen Krampfanfalls.
  • Kinder <6 Jahre mit Vorstellung in der Notfallambulanz ohne cerebralen Krampfanfall aber mit Fieber und medizinisch erforderlicher Blutentnahme. Fieber ist als Körpertemperatur > 38°C bei Messung in der Notfallambulanz definiert.

Ausschlusskriterien

  • Keine medizinisch notwendige Blutentnahme bei Vorstellung in der Notfallambulanz erforderlich.

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Cerebrale Krampfanfälle sind häufig bei Kindern, etwa 6% aller Kinder haben in ihrer Kindheit mindestens einmal einen Anfall. Die bekannteste und weitaus häufigste Anfallsart ist der Fieberkrampf, insbesondere bei Kindern jünger als 6 Jahre. Die Ursache für das Entstehen von Fieberkrämpfen ist bislang nicht vollständig geklärt. Ziel dieser Studie ist es, den diagnostischen Wert von Copeptin bei Kindern jünger als 6 Jahre mit cerebralem Krampfereignis, einschließlich Fieberkrämpfen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe mit Kinder jünger als 6 Jahre ohne Krampfereignis aber mit Fieber zu bestimmen. Copeptin ist ein stabiles Spaltprodukt von Vasopressin. Des Weiteren besteht ein Zusammenhang zwischen der Ausschüttung von Vasopressin und dem von Willebrand-Antigen sowie der von Willebrand-Multimere und der von Willebrand-Collagenbindungsaktivität. Ein weiteres Ziel dieser Studie ist zu untersuchen, ob es bei Kindern mit Fieberkrampf, im Vergleich zu Kindern mit Fieber aber ohne Krampfereignis, eine Korrelation zwischen dem Copeptinspiegel und den Messwerten für von Willebrand-Antigen, von Willebrand-Multimere und der von Willebrand-Collagenbindungsaktivität gibt. Zusammengefasst soll mit dieser Studie untersucht werden, ob es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen dem Auftreten von Krampfanfällen, dem Schweregrad der Krampfanfälle und dem Blutspiegel von Copeptin und von von Willebrand-Antigen sowie seinen Multimeren und seiner Collagenbindungsaktivität im Vergleich zur Kontrollgruppe mit Fieber aber ohne Krampfereignis.

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