Beschreibung der Studie

Obwohl die Gang- und Standstabilität bei Patienten mit Schwindel und Gleichgewichtsstörungen häufig beeinträchtigt ist und somit eine erhöhte Fallneigung vermutet werden kann, gibt es bislang kaum Studien zum Sturzrisiko bei diesen Patienten. Auf Grundlager systematischer Untersuchungen zu Häufigkeit und Ursachen von Stürzen und Sturzfolgen könnten spezifische Präventivmaßnahmen abgeleitet und damit ein Beitrag von großer therapeutischer Bedeutung geleitest werden. Ziel der Studie ist es, die jährliche Rate von Sturz-Ereignissen sowie Sturz-bedingten Verletzungen bei Patienten mit Schwindel- und Gleichgewichtserkrankungen zu untersuchen und entsprechende Risikofaktoren zu ermitteln.

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Studiendetails

Studienziel Sturz-Inzidenz (Fragebogen entsprechend der Kategorien der Hopkins Falls Grading Scale, bei der Baseline-Untersuchung sowie bei monatlichenTelefon-Interviews über einen Follow-up-Zeitraum von einem Jahr)
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 100
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Bonn

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Eindeutige Primär-Diagnose, schriftliches Einverständnis des Patienten nach Aufklärung,
  • Kooperationsfähigkeit des Patienten.

Ausschlusskriterien

  • Andere Erkrankung, die zu einer Gangstörung führt (Paresen der unteren Extremitäten aufgrund eines Schlaganfalls, Multipler Sklerose, Spinalkanalstenose, etc; Z.n. Einsatz einer Endoprothese in den vorangegangenen 6 Monaten), nicht-einwilligungsfähige Probanden

Adressen und Kontakt

Ludwig-Maximilians-Universität, München

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Häufig gestellte Fragen

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Bei Patienten mit vestibulären Störungen unterschiedlicher Ätiologie stehen symptomatisch häufig Schwindelbeschwerden in verschiedener Ausprägung und Intensität sowie eine Beeinträchtigung der posturalen Kontrolle mit Veränderungen der Gang- und Standstabilität im Vordergrund. Obwohl aufgrund der Symtomatik eine erhöhte Fallneigung vermutet werden kann, gibt es bislang kaum Studien zum Sturzrisiko bei diesen Patienten. Ziel dieser Studie ist es, die Inzidenz von Sturz-Ereignissen sowie Sturz-bedingten Verletzungen bei Patienten mit Schwindel- und Gleichgewichtserkrankungen zu untersuchen und entsprechende Risikofaktoren zu ermitteln. Als Baseline-Untersuchung wird ein multifaktorielles Sturz-Assessment (vgl. American Geriatrics Society 2011) durchgeführt. Dieses umfasst die Dimensionen: Häufigkeit vorangegangener Stürze und andere Sturz-Faktoren, Gang- und Standstabilität, akute und chronische Begleiterkrankungen, Medikation, physische Funktionsfähigkeit (insbesondere Muskelkraft der unteren Extremitäten, Kreislauffunktion), Sehvermögen, kognitive Funktionsfähigkeit, Funktionsfähigkeit in den täglichen Aktivitäten sowie Gesundheits-bezogene Lebensqualität. Im Anschluss beginnt das 12-monatige Follow-up, bei dem die Häufigkeit von Stürzen und Sturz-bedingten Verletzungen mittels eines Sturzkalenders und regelmäßigen Telefoninterviews (4 Wochen-Rhythmus) erhoben wird. Es wird erwartet, dass vor allem Patienten mit zentralen Schwindel- und Gleichgewichtserkrankungen zu Stürzen und Sturz-bedingten Verletzungen neigen und dass verschiedene Risikofaktoren, insbesondere im Hinblick auf die Gang- und Standstabilität, identifiziert werden können.

Quelle

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