Beschreibung der Studie

Durch teilnehmende Beobachtung sollen die Perspektiven und Strategien Sterbender, sich in einer terminalen, irreversiblen Umbruchphase wahrzunehmen und ihr eigenes Sterben zu bewerten, untersucht werden. Ein besonderer Fokus wird den kulturspezifischen PatientInnenbewertungen von als wünschenswert oder abzulehnend erlebten Sterbeaspekten zukommen.

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Studiendetails

Studienziel Zehn bis zwanzig Teilnehmende Beobachtungen sind beendet; die daraus ermittelten Kategorien konnten in Interviews überprüft werden; es konnte eine erste Skizzierung kultureller Sterbensmodelle erreicht werden.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 20
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Studienstiftung des Deutschen Volkes

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Es besteht eine palliativmedizinisch relevante Behandlungssituation
  • Der Patient/Die Patientin spricht Deutsch oder Englisch.
  • Die klinische Situation erlaubt die Erhebung der Daten
  • Schriftliches Einverständnis
  • über 18 Jahre

Ausschlusskriterien

  • Lehnt Teilnahme ab
  • Kein schriftliches Einverständnis oder Widerruf des Einverständnisses (jederzeit möglich)
  • Belastbarkeit des Patienten/der Patientin für die Durchführung des Interviews nicht ausreichend
  • Demenzielle Erkrankungen oder sonstige gravierende Beeinträchtigungen der kognitiven und emotionalen Fähigkeiten
  • PatientIn vermag die Situation nicht mehr einzuordnen / die teilnehmende Beobachtung nicht mehr aktiv zu akzeptieren

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Studien.

Häufig gestellte Fragen

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Das geplante Dissertationsprojekt soll kulturelle Modelle des Sterbens sowie Aspekte guten und schlechten Sterbens im kontemporären Westdeutschland erfassen. Hierbei wird die Sicht Sterbender auf ihre eigene Situation umfassend beschrieben. Kulturelle evaluative Horizonte, die auch die letzte Lebensphase bestimmen, sollen im Anschluß definiert werden können. Geschieht ein Todesfall nicht plötzlich, sondern geht ihm eine Phase der besonderen Bewußtheit der bald sich aktualisierenden Endlichkeit voran, so handelt es sich hierbei um einen kulturspezifisch und historisch gerahmten Prozeß des Sterbens. Durch teilnehmende Beobachtung sollen die Perspektiven und Strategien Sterbender, sich in einer terminalen, irreversiblen Umbruchphase wahrzunehmen und diese handelnd zu gestalten, untersucht werden. Ein besonderer Fokus soll den emischen Bewertungen von als wünschenswert oder abzulehnend erlebten Sterbeaspekten zukommen.

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