Beschreibung der Studie

Bei Patienten mit einem malignen Melanom und nachgewiesener Tumorabsiedlungen (Metastasen) der Lymphknoten im Bereich der Leistenbeuge müssen diese sogenannten inguinalen Lymphknoten vollständig operativ entfernt werden. Hierfür wird üblicherweise ein ca. 7 bis 10cm langer Hautschnitt erforderlich. Bei bis zu 50% der so operierten Patienten kommt es zu einer gestörten Wundheilung. In dieser Studie soll untersucht werden, ob die Verwendung endoskopischer Techniken ("Schlüssellochoperation") zu weniger Wundheilungsproblemen führt.

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Studiendetails

Studienziel Rate der Wundheilungsstörungen (Wundinfektionen nach CDC-Kriterien, Wunddehiszenz, Wundrandnekrosen >1cm, jede Indikation zur Wundrevision) innerhalb von 30 Tagen nach der Operation
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 108
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Universitätsmedizin Berlin - Charité Campus MitteKlinik für Allgemein-, Visceral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie

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Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • histologisch gesicherte inguinale Lymphknotenmetastase eines malignen Melanoms

Ausschlusskriterien

  • lokale Makrometastasen mit einem Durchmesser von >25mm, Rezidiveingriffe, vorangegangene lokale Radiatio, vorbestehendes Lymphödem, fehlende Möglichkeit der Nachbetreuung bis zum 30. postoperativen Tag, Schwangerschaft, Gerinnungsstörungen

Adressen und Kontakt

Klinik für Chirurgie, Charité Campus Mitte, Berlin

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Häufig gestellte Fragen

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Gemäß den aktuell geltenden Leitlinien der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie sollte bei Patienten mit einem malignen Melanom im Stadium IIIB/C eine radikale Lymphknotenentfernung erfolgen. Die inguinale Lymphadenektomie ist dabei mit einer hohen postoperativen Morbidität behaftet. Insbesondere beträgt die Inzidenz von Wundinfektionen und –dehiszenzen bis zu 50%. In mehreren prospektiven Beobachtungsstudien wurde der erfolgreiche Einsatz minimalinvasiver endoskopischer Operationstechniken für diesen Eingriff beschrieben. Hierbei konnte die Rate an Wundheilungsstörungen bis unter 5% gesenkt werden. Damit könnte diese Technik zu einer deutlichen Verbesserung der Behandlung beitragen. Daten randomisierter klinischer Studien liegen bisher nicht vor.

Quelle

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