Beschreibung der Studie

Diffus verteiltes „Narbengewebe“ (diffuse Myokardfibrose) spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung und dem Fortschreiten von einer Vielzahl an Herzerkrankungen. Eine nicht-invasive Methode zur Quantifizierung der diffusen Myokardfibrose erscheint daher wichtig, sowohl für die Diagnostik als auch Risikoeinschätzung. Eine derartige Methode ist jedoch derzeit nicht in der klinischen Routine verfügbar. Eine unlängst veröffentlichte Studie an einer kleinen Patientenzahl konnte zeigen, dass die diffuse Myokardfibrose mittels kardialer Magnetresonanztomographie (CMR) bei Anwendung einer speziellen T1-mapping-Sequenz quantifiziert werden kann. Obwohl die Methode sehr vielversprechend erscheint, liegen derzeit kaum Daten über die Anwendbarkeit und die prognostische Relevanz des T1-mappings vor. Insgesamt werden 110 Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Linksventrikelfunktion (HFpEF) eingeschlossen. Die Studie wird in enger Zusammenarbeit mit der Studie „Prognoseparameter bei Herzinsuffizienz bei erhaltener Linksventrikelfunktion“ (Leitung: Prof.Dr. Bonderman, Medizinische Universtität Wien) durchgeführt. Neben klinischen Routineuntersuchungen erhalten die Patienten eine kardiale Magnetresonanztomographie inklusive Gewebscharakterisierung mittels T1-mapping. Diese Daten werden mit Herzmuskelbiopsien verglichen, welche im Rahmen der Herzkatheteruntersuchung gewonnen werden.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Quantifizierung der diffusen Myokardfibrose mittels kardialer Magnetresonanztomographie (CMR) bei Anwendung einer speziellen T1-mapping-Sequenz. Diese Daten werden mit Herzmuskelbiopsien verglichen, welche im Rahmen der Herzkatheteruntersuchung gewonnen werden."
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 110
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Finanzierungsquelle FWF - Der Wissenschaftsfonds

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • 18 Jahre
  • unterschriebene Einwilligungserklärung
  • Symptome oder Zeichen einer Herzinsuffizienz (NYHA > I)
  • Transthorakale Echokardiographie:
  • LVEF > 50 %
  • LVEDVI<97ml/m2
  • E/E' > 15
  • 15>E/e’>8 and NT-proBNP > 220pg/ml

Ausschlusskriterien

  • fehlende Bereitschaft an Untersuchungen und Studienvisiten teilzunehmen.
  • LVEF ≤ 50 %
  • schwere Herzklappenerkrankung
  • kongenitale Herzinsuffizienz
  • signifikante koronare Herzerkrankung, welche eine perkutane Intervention oder eine
  • Aortokoronare Bypass Operation erfordern
  • diastolische Dysfunktion ohne Zeichen einer Herzinsuffizienz
  • Schwerwiegende chronische Niereninsuffizienz (GFR < 30 ml/min)
  • Schwangerschaft
  • Bronchiales Asthma oder COPD mit forciertem Exspirationsvolumen in einer Sekunde < 60 %
  • Restriktive Lungenerkrankung mit totaler Lungenkapazität < 60 %
  • Schwerwiegende kongenitale Abnormalitäten der Lunge, Thorax oder Zwerchfell
  • Abnormalitäten der Blut-gase (kapillar oder arteriell gemessen): SaO2 < 88 % oder PaO2 < 55
  • mmHg

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sie aktuelle Herzschwäche-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Die diffuse Myokardfibrose spielt eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung und dem Fortschreiten von nicht-ischämischen Kardiomyopathien. Eine nicht-invasive Methode zur Quantifizierung der diffusen Myokardfibrose erscheint daher wichtig, sowohl für die Diagnostik als auch für die Risikostratifizierung. Eine derartige Methode ist jedoch derzeit nicht in der klinischen Routine verfügbar. Eine rezente Studie an einer kleinen Patientenzahl konnte zeigen, dass die diffuse Myokardfibrose mittels kardialer Magnetresonanztomographie (CMR) bei Anwendung einer speziellen T1-mapping-Sequenz quantifiziert werden kann. Obwohl die Methode sehr vielversprechend erscheint, liegen derzeit kaum Daten über die Anwendbarkeit und die prognostische Relevanz des T1-mappings vor. Insgesamt werden 110 Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Linksventrikelfunktion (HFpEF) eingeschlossen. Die Studie wird in enger Zusammenarbeit mit der Studie „Prognoseparameter bei Herzinsuffizienz bei erhaltener Linksventrikelfunktion“ (Leitung: Prof.Dr. Bonderman, Medizinische Universtität Wien) durchgeführt. Neben klinischen Routineuntersuchungen erhalten die Patienten eine kardiale Magnetresonanztomographie inklusive Gewebscharakterisierung mittels T1-mapping. Darüber hinaus wird im Rahmen einer Herzkatheteruntersuchung eine Myokardbiopsie des linken Ventrikels entnommen und der Grad der Fibrose (extrazelluläre Matrix) mittels Trichrom Färbung quantifiziert. Die Ergebnisse der Biopsien werden mit jenen der Magnetresonanztomographie verglichen.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.