Beschreibung der Studie

Beginnende kariöse Läsionen im Zahnschmelz können ohne besondere präventive Behandlung in eine größere Zahnkaries mit Kavitation übergehen. Während eine Initialläsion noch mit bestimmten Prophylaxemaßnahmen gestoppt werden kann, ist dies bei der größeren Karies im Dentin nur selten möglich. Das Ziel dieser Studie ist es zu überprüfen, in wie weit verschiedene Prophylaxeprodukte in der Lage sind, initiale Veränderungen im Zahnschmelz an der Weiterentwicklung zu verhindern. Um dies zu überprüfen, wird ein bereits etabliertes und aus der Zahnarztpraxis bekanntes Fluoridpräparat (Gruppe 1, Duraphat-Lack) mit einem neu entwickelten Produkt (Gruppe 2, Curodont Protect) verglichen. Als Kontrollgruppe (Gruppe 3) dient der menschliche Speichel in der Mundhöhle. Für die Studie wird eine herausnehmbare Apparatur aus handelsüblichem Kunststoff hergestellt. In diese Befestigungsplatten werden sterilisierte, BSEfreie Rinderschmelzproben eingelassen. Diese Probekörper werden im Vorfeld demineralisiert, um eine beginnende Karies zu simulieren.

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Studiendetails

Studienziel Endzeitpunkt je Studienarm: jeweils 4 Wochen nach Tragedauer der Apparatur mit Plättchen. Endzeitpunkt der Studie: bedingt durch das Crossover Design nach 12 Wochen (jeweils 4 Wochen ein Arm der Studie). Endpunkt: Mineralverlust im Zahnschmelz Messverfahren: Mikro-CT, Fluoreszenzverfahren
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 9
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Medizinisches Zentrum für ZMK, Abteilung für Kinderzahnheilkunde

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient ≥ 18 Jahre
  • niedrige Kariesaktivität
  • Personen, welche gewillt und fähig sind, alle Termine wahrzunehmen
  • Personen, welche gewillt und fähig sind den studienspezifischen Abläufen zu folgen.
  • Vorliegen eines schriftlichen Einfwilligung

Ausschlusskriterien

  • Personen mit herausnehmbarem Zahnersatz;
  • Personen mit kieferorthopädischer Apparatur;
  • Personen mit aktuellem Zahntrauma oder einer Zahnoperation;
  • Letzte hoch-konzentrierte Fluoridapplikation (elmex gelée, etc.) < 2 Woche;
  • Raucher;
  • Patienten mit Asthma bronchiale;
  • Anzeichen von Zahnerosion;
  • Vorgeschichte: Kopf- oder Halskrankheiten (z.B. Kopf- oder Halskrebs);
  • Schwangere oder stillende Frauen (es wird kein Schwangerschaftstest für die Studie
  • durchgeführt);
  • Erkrankungen oder begleitende Medikation, die den Speichelfluss beeinträchtigt oder
  • einen trockenen Mund verursachten: unstimulierter Speichelfluss < 0.2 ml/min;
  • Letzte Antibiotika-Einnahme < 2 Monate;
  • Personen, die Produkte einnehmen, die eine Zahnverfärbungen verursachen können
  • z.B. Tetracycline, Chlorhexidindigluconat);
  • Personen mit erhöhtem Kariesrisiko;
  • Teilnahme an einer anderen klinischen Studie;
  • Patienten mit bekannten Allergien/Überempfindlichkeiten gegen die Wirkstoffe von Curodont Protect bzw. Duraphat-Lack

Adressen und Kontakt

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Häufig gestellte Fragen

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Initiale kariöse Läsionen können ohne besondere präventive Behandlung in eine Dentinkaries übergehen. Das Ziel dieser Studie ist es zu überprüfen, in wie weit verschiedene Prophylaxeprodukte a in der Lage sind, initiale Veränderungen im bovinem Zahnschmelz an der Weiterentwicklung zu verhindern. Um dies zu überprüfen, wird ein bereits etabliertes und aus der Zahnarztpraxis bekanntes Fluoridpräparat (Gruppe 1, Duraphat-Lack) mit einem neu entwickelten Produkt (Gruppe 2, Curodont Protect) verglichen. Als Kontrollgruppe (Gruppe 3) dient der menschliche Speichel in der Mundhöhle ohne weitere Interveniton. Für die Studie wird je Proband eine herausnehmbare Apparatur aus handelsüblichem Kunststoff hergestellt. In diese Befestigungsplatten werden sterilisierte, BSEfreie Rinderschmelzproben eingelassen. Diese Probekörper werden im Vorfeld demineralisiert, um eine initiale Läsion zu simulieren.

Quelle

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