Beschreibung der Studie

Jährlich erkranken in Deutschland rund 15.000 Menschen am Pankreaskarzinom, welches mit einer schlechten Prognose vergesellschaftet ist. Die chirurgische Therapie ist das einzige potenziell heilende Therapieverfahren. Im Anschluss an die Operation wird derzeit eine Chemotherapie empfohlen, um das Rezidivrisiko zu senken. Trotzdem entwickeln die Patienten regelhaft ein Lokalrezidiv oder es treten Fernmetastasen auf. In der hier vorgestellten Untersuchung soll mit Hilfe moderner molekularer Marker abgeschätzt werden, ob voraussichtlich ein Lokalrezidiv oder eine Fernmetastasierung auftritt. In Zukunft können diese Ergebnisse dazu verwendet werden, um die Therapie beim Pankreaskarzinom individuell für den Patienten zu optimieren. Patienten, die voraussichtlich ein Lokalrezidiv erleiden, profitieren möglicherweise von einer (zusätzlichen) lokalen Radiochemotherapie. Mit Hilfe der molekularen Marker soll außerdem die Prognose der Patienten abgeschätzt werden.

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Studiendetails

Studienziel Korrelation der Biomarkerexpression mit dem klinischen Verlauf
Status Teilnahme möglich
Zahl teilnehmender Patienten 600
Stationärer Aufenthalt Keiner
Finanzierungsquelle Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R.Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral- und GefäßchirurgieHaus 60a

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • a. Pankreaskarzinom, kurative Resektion geplant

Ausschlusskriterien

  • Patient ist inoperabel
  • Es können keine Tumorproben entnommen werden
  • kein duktales Adenkarzinom oder keine intraduktale papillär-muzinöse Neoplasie des Pankreas (IPMN) in der endgültigen Histologie

Adressen und Kontakt

Universitätsklinikum, Cologne

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Häufig gestellte Fragen

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Ratgeber öffnen

Das duktale Adenokarzinom des Pankreas ist mit einer hohen Letalität vergesellschaftet. Mit Hilfe von Biomarkern können personalisierte Tumortherapieformen entwickewlt werden. Das Ziel der Studie ist es, neue und vielversprechende Biomarker zu untersuchen, um den klinischen Verlauf nach kurativer chirurgischer Resektion vorherzusagen. Patienten mit hohem Lokalrezidivrisiko könnten von einer (zusätzlichen) Lokaltherapie , wie einer Radiochemotherapie (RCT) profitieren. Gewebeproben, Blutproben und klinischen Daten von Patienten mit Pankreaskarzinom nach chirurgischer Resektion werden gesammelt, um eine Biobank aufzubauen. Die Proben werden analysiert, um die Biomarker- Expression mittels Immunhistochemie und RT -PCR zu charakterisieren. Die Ergebnisse der Biomarkerexpression werden dann mit dem klinischen Verlauf der Patienten korreliert, um abzuschätzen, ob im Weiteren eher ein Lokalrezidiv oder eine Fernmetastasierung auftritt. In Zukunft können diese Ergebnisse dazu verwendet werden, um die Therapie beim Pankreaskarzinom individuell für den Patienten zu optimieren. Patienten, die voraussichtlich ein Lokalrezidiv erleiden, profitieren möglicherweise von einer (zusätzlichen) lokalen Radiochemotherapie. Mit Hilfe der molekularen Marker soll außerdem die Prognose der Patienten abgeschätzt werden.

Quelle

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