Beschreibung der Studie

Bei Patientinnen mit einer hochgradigen Krebsvorstufe des Gebärmutterhalses (=CIN III) wird entsprechend den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe eine Konisation durchgeführt. Bei der Konisation wird ein konusförmiges Gewebsstück aus dem Gebärmutterhals entfernt. Risiko dieses Eingriffs ist u.a. die Entwicklung einer Gebärmutterhalsschwäche im Rahmen einer zukünftigen Schwangerschaft, die wiederum zur Entwicklung einer Frühgeburt führen kann. Bei der herkömmlichen Konisation sollte die komplette Transformationszone entfernt werden, auch wenn die Zellveränderungen lediglich an einer umschriebenen Stelle vorliegen. Im Bereich der Transformationszone werden zwei verschiedene Zellarten des Gebärmutterhalses ineinander umgewandelt, hier entstehen typischerweise die genannten Krebsvorstufen. Aus der Literatur ist bekannt, dass die mit der Operation verbundenen Risiken wie Frühgeburtlichkeit mit der Größe des entfernten Konus in Zusammenhang stehen. Ziel der geplanten Studie ist es daher zu untersuchen, ob die ausschließliche Entfernung der Läsion ohne Mitnahme der kompletten Transformationszone mit der gleichen onkologischen Sicherheit durchgeführt werden kann.

Studie via E-Mail versenden

Studiendetails

Studienziel Negativer HPV Test nach 6 und 12 Monaten postoperativ
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up läuft noch
Zahl teilnehmender Patienten 1000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Interventionell
Kontrolle Wirksame Behandlung
Finanzierungsquelle Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe Großhadern

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • CIN III, pos. HPV Test

Ausschlusskriterien

  • Schwangerschaft bis 6 Monate postoperativ
  • maligne, behandlungsbedürftige Erkrankung
  • Einnahme von Immunsuppressiva
  • HIV Erkrankung

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Zervixdysplasie-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

Ratgeber öffnen

Laut den Empfehlungen der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) wird bei Patientinnen mit einer CIN III außerhalb der Schwangerschaft eine Konisation durchgeführt. Entsprechend der Definition der LLETZ (large loop excision of the transformation zone) sollte bei der Operation zusätzlich zur Läsion die Transformationszone mitentfernt werden. Aus der Literatur ist jedoch bekannt, dass mit zunehmender Konusgröße das Risiko für eine Frühgeburt im Rahmen einer zukünftigen Schwangerschaft steigt. Ziel der vorliegenden Studie ist daher zu untersuchen, ob die ausschließliche Entfernung der Läsion OHNE Mitnahme der übrigen Transformationszone das selbe onkologische Outcome erziehlt. Primäres Zielkriterium ist der negative HPV Test 6 und 12 Monate nach Operation.

Quelle

Sponsoren: Registrieren Sie sich auf Viomedo, um Ihre Studien zu veröffentlichen.

Annotation headline

Annotation Synonyms

Annotation text

Weiterlesen Quelle: