Beschreibung der Studie

QUIPS - Qualitätsverbesserung in der postoperativen Schmerztherapie ist ein multizentrisches, interdisziplinäres Benchmark-Projekt zur Verbesserung der Akutschmerztherapie in operativen Zentren/Krankenhäusern. Ziel ist die Verbesserung der Ergebnisqualität in der postoperativen Schmerztherapie durch eine standardisierte Erhebung weniger Qualitätsindikatoren, ihre Analyse und Rückmeldung an die beteiligten Kliniken. Ein webbasiertes automatisiertes Feedback ermöglicht internes und externes Benchmarking sowie eine kontinuierliche Verlaufsbeobachtung. Damit steht erstmalig deutschlandweit ein System zum Vergleich der Qualität der postoperativen Schmerztherapie zwischen verschiedenen Kliniken zur Verfügung, das sich durch eine standardisierte Datenerhebung, eine zeitnahe Analyse sowie ein webbasiertes Feedback auszeichnet.

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Studiendetails

Studienziel Ergebnisqualität in der postoperativen Schmerztherapie, gemessen an den Parametern Schmerzintensität und Nebenwirkungen. Erhebung mittels Patientenfragebogen am ersten postoperativen Tag.
Status Rekrutierung abgeschlossen, follow up abgeschlossen
Zahl teilnehmender Patienten 1000000
Stationärer Aufenthalt Keiner
Studientyp Beobachtungsstudie
Finanzierungsquelle Bundesministerium für Bildung und Forschung Dienstsitz Berlin
Weitere Informationen Studienwebseite

Kostet die Teilnahme Geld?

Alle während der Studie durchgeführten Behandlungen und Untersuchungen sind für Sie kostenfrei.

Teilnahme­voraussetzungen

Einschlusskriterien

  • Patient stimmt der Befragung zu
  • Patient ist postop-Tag 1
  • Patient spricht deutsch
  • Patient ist in der Lage, den Fragebogen auszufüllen

Ausschlusskriterien

  • Patient lehnt die Befragung ab
  • Patient spricht kein Deutsch
  • Patient ist nicht post-op Tag 1
  • Patient ist nicht in der Lage, den Fragebogen auszufüllen (sediert, verwirrt, fest schlafend)

Adressen und Kontakt

An dieser Studie können Sie leider nicht mehr teilnehmen. Hier finden Sieaktuelle Schmerz-Studien.

Häufig gestellte Fragen

In unserem übersichtlichen Ratgeber finden Sie alle Antworten zu Fragen über klinische Studien.

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Postoperative Schmerzen sind nicht nur eine unangenehme Sinneswahrnehmung, sondern mit einer Reihe potentiell gefährlicher Konsequenzen verbunden. Starke Schmerzen können die postoperative Mobilisation verzögern und die Rehabilitationsdauer verlängern. Postoperative Schmerzen erhöhen die endokrine Stressreaktion und vermindern durch eine periphere Vasokonstriktion den subkutanen O2-Partialdruck mit negativen Folgen für die Wundheilung. Es existiert eine Reihe von Hinweisen darauf, dass starke postoperative Beschwerden zur Entwicklung von chronischen Schmerzen führen können. Eine Behandlung akuter Schmerzen nach Kriterien, die den derzeitigen Wissenstand reflektieren, sollte daher in jedem Fall eine ethische Selbstverständlichkeit sein. Leider ist die Qualität der postoperativen Schmerztherapie im klinischen Alltag jedoch weit von einer optimalen Situation entfernt und erscheint ... als ineffektiv, inadäquat und ohne den nötigen organisatorischen und wissenschaftlichen Hintergrund (Neugebauer 1998). Dies liegt offensichtlich nicht daran, dass die Schmerztherapie ein besonders komplexes medizinisches Problem darstellt, sondern dass ihrer Umsetzung eine Reihe von vor allem nicht-medizinischen Widerständen gegenübersteht: Ziel von QUIPS ist die Verbesserung der postoperativen Symptomkontrolle durch eine regelmäßige Erhebung von Parametern der Ergebnisqualität, ihre Analyse und Rückmeldung an die beteiligten Kliniken. Dieses System ist unabhängig von unterschiedlichen Rahmenbedingungen eines Krankenhauses ( z.B. EDV, Dokumentationssysteme) im klinischen Alltag anwendbar und gewährleistet durch internes und externes Benchmarking eine kontinuierliche Qualitätssicherung.

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